24. April 2012

Zuge­sandte Pressemitteilungen

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Was ist der Hin­ter­grund eines Arti­kels? Wodurch wer­den Recher­che und Bericht­er­stat­tung aus­ge­löst. Eine der Quel­len sind Pres­se­mit­tei­lun­gen. Damit Sie sich selbst einen Ein­druck ver­schaf­fen kön­nen, ver­öf­fent­licht das Mit­tel­hes­sen­blog anlass­be­zo­gen Pres­se­mit­tei­lun­gen auf die­ser  Seite.

Nr. 1 ist eine Pres­se­mit­tei­lung des Kreis­ver­ban­des der Grü­nen im Land­kreis Gie­ßen zum Prüf­an­trag, ob Open­source für die Kreis­ver­wal­tung eine loh­nende Alter­na­tive zu Microsoft-Programmen ist.
Sie hat den Anstoß zu den Mittelhessenblog-Artikeln über die Grü­nen Linuxfans im land­kreis Gie­ßen gege­ben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach­fol­gend erhal­ten Sie eine Pres­se­mel­dung der Kreis­tags­frak­tion Bündnis90/Die Grü­nen Gie­ßen mit der Bitte um Veröffentlichung.

Mi freund­li­chen Grüßen,

Dr. Chris­tiane Schmahl

Frak­ti­ons­vor­sit­zende

Kreis­tags­frak­tion Gießen

Lie­big­straße 83

35392 Gie­ßen

Te.: 0641/77243

Die Kreis­kasse ist leer und bei bei Micro­soft spru­deln die Einnahmen

Denn auf den meis­ten PC‚s in der Ver­wal­tung und den Schu­len des Krei­ses Gie­ßen sind Pro­dukte des Software-Giganten Micro­soft installiert.

„Hier kann eine Menge Geld gespart wer­den“, so die Frak­ti­ons­vor­sit­zende der Grü­nen, Dr. Christiane Schmahl. Es gibt die Mög­lich­keit, anstelle der teu­ren Lizenz-Programme so genannte „Open-Source-Programme“ zu instal­lie­ren. Diese Pro­gramme wer­den  in der Regel von einer welt­wei­ten Programmierer-Gemeinschaft ent­wi­ckelt und gepflegt. Sie kön­nen von jedem Anwen­der kos­ten­los aus dem Inter­net her­un­ter gela­den wer­den. Ein­nah­men erhal­ten die Ent­wick­ler nur aus frei­wil­li­gen Spen­den der Anwen­der. Die Open-Source-Programme sind ähnlich kom­for­ta­bel in der Hand­ha­bung wie die Pro­dukte der gro­ßen Software-Häuser.

Fol­ge­rich­tig hat die Frak­tion der Grü­nen im Kreis­tag am 19. März einen Antrag an die Kreis­ver­wal­tung gestellt,  eine Umstel­lung von Microsoft-Office auf ein Open-Source-Programm zu prü­fen. Es soll ermit­telt wer­den, wie hoch die Ein­spa­run­gen durch einen Wech­sel wären. Dies beträfe die Com­pu­ter in den Kreis­ver­wal­tun­gen ebenso wie die in den 57 Schu­len des Land­krei­ses Gie­ßen. Allein dort ste­hen in den Com­pu­ter­räu­men rund 3.000 PCs. Gerade für die Schu­len haben die freien Pro­gramme neben den gerin­ge­ren Kos­ten noch einen wei­te­ren Vor­teil. Die Schü­ler könn­ten Dateien zu Hause wei­ter­be­ar­bei­ten, ohne teure Lizen­zen für ihre eige­nen PC‚s zu erwer­ben. „Gerade jetzt ist der Zeit­punkt güns­tig, über Soft­ware in den Schu­len nach­zu­den­ken, denn der Kreis­tag wird in sei­ner nächs­ten Sit­zungs­runde über den Schul-Technologieplan bera­ten“, so die Frak­ti­ons­vor­sit­zende der Grü­nen. Zwar befasst sich der Tech­no­lo­gie­plan nur mit der Anschaf­fung von Hard­ware, aber jede Schule soll in Zukunft ein Medi­en­kon­zept ent­wi­ckeln. Die­ses könnte dann auch die Umstel­lung von Microsoft-Produkten auf Open-Source-Programme enthalten.

V.i.S.d.P: Dr. Chris­tiane Schmahl

Pres­se­mit­tei­lung Nr. 2
Grund­lage für die Mittelhessenblog-Artikel über die geplan­ten hes­si­schen Hoch­schul­mit­tel­kür­zun­gen von 34 Mil­lio­nen Euro.

Offe­ner Brief  vom 28. April der Prä­si­den­ten der Justus-Liebig-Universität Gie­ßen und der Fach­hoch­schule Gießen-Friedberg an den hes­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Roland Koch,., den hes­si­schen Finanz­mi­nis­ter Karl­heinz Wei­mar, den hes­si­schen Innen­mi­nis­ter Vol­ker Bouf­fier und Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin Eva Kühne Hör­mann anläss­lich der geplan­ten Ein­spa­run­gen von 34 Mil­lio­nen Euro im Hoch­schul­we­sen im Rah­men des geplan­ten  Hochschulpaktes:

Sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Koch,

sehr geehrte Frau Staats­mi­nis­te­rin Kühne-Hörmann,

sehr geehr­ter Herr Staats­mi­nis­ter Weimar,

sehr geehr­ter Herr Staats­mi­nis­ter Bouffier,

in den ver­gan­ge­nen Wochen hat es an allen hes­si­schen Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len viel Kri­tik an den bis­he­ri­gen Plä­nen der Lan­des­re­gie­rung gege­ben, die Mit­tel der hes­si­schen Hoch­schu­len ab dem Jahr 2011 zu reduzieren.

Wir, die Prä­si­den­ten der Justus-Liebig-Universität Gie­ßen und der Fach­hoch­schule Gießen-Friedberg, möch­ten Sie darum bit­ten, alles dafür zu tun, dass die Grund­fi­nan­zie­rung unse­rer Hoch­schu­len nicht unter den Haus­halts­ein­spa­run­gen lei­den muss. Sie sichert nicht nur eine gute Lehre, son­dern ist auch die Grund­lage unse­rer For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten am Hoch­schul­stand­ort Gie­ßen (ein­schließ­lich Friedberg).

Die Uni­ver­si­tät und die Fach­hoch­schule in Gie­ßen haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bei hoher Qua­li­tät die Zahl ihrer Stu­die­ren­den kon­ti­nu­ier­lich gestei­gert. Gleich­zei­tig haben sie immer wie­der Spit­zen­plätze in bun­des­wei­ten For­schungs­ran­kings belegt und ihre Dritt­mit­tel­ein­nah­men eben­falls kon­ti­nu­ier­lich erhöht. Uni­ver­si­tät und Fach­hoch­schule zeich­nen sich durch her­aus­ra­gende Erfolge in der Exzel­lenz­in­itia­tive des Bun­des und der Län­der bzw. im hes­si­schen Exzel­lenz­pro­gramm LOEWE aus. Diese Leis­tun­gen kön­nen wir am Stand­ort Gie­ßen nur wei­ter erbrin­gen, wenn die Grund­fi­nan­zie­rung für For­schung und Lehre künf­tig leis­tungs­ge­recht aus­fi­nan­ziert ist; Ein­schnitte in die Grund­fi­nan­zie­rung müs­sen an unse­ren Hoch­schu­len zwangs­läu­fig erfolg­rei­che Struk­tu­ren zer­stö­ren. Sollte das Land Haus­halts­kür­zun­gen auch im Hoch­schul­be­reich für unum­gäng­lich hal­ten, sollte dies aus unse­rer Sicht nicht im Rah­men der Grund­fi­nan­zie­rung, die die natio­nale und inter­na­tio­nale Wett­be­werbs­fä­hig­keit sichert, son­dern in Pro­jekt­fi­nan­zie­run­gen und Programm-förderungen des Lan­des erfolgen.

Wir möch­ten Ihr beson­de­res Augen­merk auch dar­auf rich­ten, dass die Finan­zie­rung der Justus-Liebig-Universität Gie­ßen und der Fach­hoch­schule Gießen-Friedberg in den ver­gan­ge­nen Jah­ren aner­kann­ter­ma­ßen nicht gemäß der erbrach­ten Leis­tun­gen in For­schung und Lehre erfolgte. Aus

die­sem Grund bit­ten wir um Ver­ständ­nis, dass aus unse­rer Sicht die Wei­ter­ent­wick­lung des Sys­tems der leis­tungs­ori­en­tier­ten Mit­tel­zu­wei­sung (LOMZ) im Sinne einer grö­ße­ren Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit für den Gie­ße­ner Hoch­schul­stand­ort oberste Prio­ri­tät hat. Unbe­dingt ziel­füh­rend ist hier­für die stär­kere Berück­sich­ti­gung der Ist-Studierenden.

Wir bit­ten Sie sehr, unsere Argu­mente in den lau­fen­den Ver­hand­lun­gen zu berück­sich­ti­gen und den Gie­ße­ner Hoch­schu­len eine faire Ent­wick­lungs­mög­lich­keit zu bieten.

Wir erlau­ben uns, die­ses Schrei­ben den hes­si­schen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten sowie der Presse zur Kennt­nis zu bringen.

Mit freund­li­chen Grüßen

Prof. Dr. Gün­ther Gra­ba­tin Prof. Dr. Joy­brato Mukherjee

Prä­si­dent der FH Gießen-Friedberg Prä­si­dent der Justus-Liebig-Universität Gießen

Blauer Moz­za­rella in Ita­lien: In einer Stel­lung­nahme vom 20. Juni nennt Her­mann Jäger, Geschäfts­füh­rer der

betrof­fe­nen Milch­werke Jäger Hintergründe:

Sehr geehr­ter Herr von Gallera,

danke für Ihre Nachfrage.

Hier zunächst unsere Stel­lung­nahme zum Fall:

Stel­lung­nahme zur spo­ra­disch vor­kom­men­den Blau­fär­bung der Mozzarella:

Die Blau­fär­bung der Käse basiert auf den Was­ser­keim Pseu­do­mo­nas fluoreszens.

Die­ser Keim ist ein im Was­ser ubi­qui­tär vor­kom­men­der Keim und kein Lebensmittelvergifter.

Durch das spo­ra­di­sche Auf­tre­ten der Blau­fär­bung war die Ursa­che­nermitt­lung sehr langwierig.

Eine Stich­probe der Pseu­do­mo­na­den wurde mit­tels FTIR-Spektroskopie (MUVA-Met 5b07)als Pseu­do­mo­nas fluo­re­scenz iden­ti­fi­ziert. Pseu­do­mo­nas fluo­re­scenz wird von der TRBA 466 in die Risi­ko­gruppe 1 ( Mikro­or­ga­nis­men, bei denen es unwahr­schein­lich ist, dass sie beim Men­schen eine Krank­heit ver­ur­sa­chen ) eingestuft.”

Am 25.05.2010 wurde als Ursa­che Pseu­do­mo­nas fluo­re­scenz ermit­telt. Dar­auf­hin wur­den dann sofort geeig­nete Maß­nah­men ein­ge­lei­tet um den Keim aus der Moz­za­rel­la­pro­kuk­tion zu eli­mi­nie­ren. (siehe Chronologie).

Die im Markt befind­li­chen Käse mit Pro­duk­ti­ons­da­tum bis ein­schließ­lich 25.05.2010 wur­den vor­sorg­lich zurück­ge­holt. Die Pro­duk­tion ab 26.05.2010 ab 8.30 Uhr ist sicher.

Da das Pro­blem in Ita­lien schon öfters auf­ge­tre­ten ist, gibt es schon wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen. Die bei­lie­gende Stu­die zeigt, dass die Blau­fär­bung nur bei Moz­za­rella, der wie unse­rer nach ori­gi­na­lem Her­stel­lungs­ver­fah­ren mit Kul­tu­ren pro­du­ziert wurde, auf­tritt. Moz­za­rella mit tech­ni­scher Säue­rung (Zitro­nen­säure) ist davon nicht betroffen.

=> Das heißt, dass bei glei­chen mikro­bio­lo­gi­schen Vor­aus­set­zun­gen nur Moz­za­rella her­ge­stellt mit Kul­tur von Bau­fär­bung betrof­fen ist.

Der wahre Grund, warum einen Monat spä­ter diese Mel­dung kommt, steht in SZ-Online.

Den Ita­lie­nern stört es, dass aus dem Aus­land bil­li­ger Käse (u.a.Mozzarella) kommt.

Die Hälfte der Milch für Moz­za­rella, der in Ita­lien pro­du­ziert wird, ist laut Col­di­retti aus dem Ausland.

Ratio­nel­ler ist es natür­lich noch, direkt im Aus­land zu pro­du­zie­ren, was auch die ita­lie­ni­schen Mar­ken­ar­tik­ler machen.

Es gibt eine Moz­za­rel­la­pro­duk­tion nam­haf­ter ita­lie­ni­scher Her­stel­ler neben Deutsch­land in Ungarn, Polen und der Slowakei.

Die ein­ge­spar­ten Trans­port­kos­ten bei einer Pro­duk­tion im Aus­land sind hoch, weil man das Was­ser in der Milch nicht nach Ita­lien fah­ren muß.

Redak­tio­nelle Anmer­kung: Die in der Erklä­rung ent­hal­te­nen Tipp­feh­ler wur­den im Ori­gi­nal so über­mit­telt und nicht ver­än­dert, um die Unver­fälscht­heit zu garan­tie­ren. Der Zeit­punkt, an dem sie ver­fasst und abge­sandt wurde, mag ein Indiz für den Druck sein, unter dem diese Erklä­rung entstand.

Stel­lung­nahme der Axel Sprin­ger AG vom 25. Juni 2010 zum Welt Kom­pakt Expe­ri­ment
auf eine Offene Anfrage des Mit­tel­hes­sen­blogs vom 24. Juni 2010

Sehr geehrter Herr von Gallera,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider haben Sie falsche Informationen.
Es ist nicht zutreffend, dass die Blogger honorarfrei bei der Erstellung der
WELT KOMPAKT-Ausgabe am 30. Juni 2010 beteiligt sind. Die WELT-Gruppe zahlt
jedem teilnehmenden Blogger für den Tag in der Redaktion den in der
WELT-Gruppe für freie Mitarbeiter geltenden Honorarsatz.

Freundliche Grüße 

Viviana Plasil

Axel Springer AG
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Axel-Springer-Str. 65
10888 Berlin
Tel:  +49 30 2591 77641
Fax: +49 30 2591 77642
viviana.plasil@axelspringer.de

Axel Springer AG, Sitz Berlin, Amtsgericht Charlottenburg, HRB 4998
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Giuseppe Vita
Vorstand: Dr. Mathias Döpfner (Vorsitzender),
Rudolf Knepper (stellv. Vorsitzender), Lothar Lanz, Dr. Andreas Wiele

Stel­lung­nahme der Hells Angels zu mög­li­cher Ver­stri­ckung Wulffs in Han­no­ver­scher Jus­tiz­af­färe vom 29. Juni 2010:

Hallo,

unter Bezug­nahme auf ihre mail teile ich ihnen mit, das Herrn Hane­buth nichts von einem

sol­chen Kor­rup­ti­ons­fall oder einer auch nur ent­fernt ähnli­chen Affäre bekannt ist.

Er kennt Chris­tian Wulff nicht ein­mal vom Sehen. Falls sie einer der Hetz­kam­pa­gnen des

Weser­ku­rier auf­ge­ses­sen sind, soll­ten sie wis­sen, dass in die­sen Angelegenheiten

mitt­ler­weile Straf­an­zeige erstat­tet wurde.

Mit bestem Gruss 

Django
HELLS ANGELS MC

PRESSEMITTEILUNG des Polizeipräsidiums

Mit­tel­hes­sen vom 11. Januar 2011

Angeb­li­cher Wolf im Bereich Mittelhessen

Mit­tel­hes­sen: Die Spe­ku­la­tio­nen, ob es sich bei einem im Bereich um Gie­ßen gese­he­nen Tier um einen Wolf oder einen Hund han­delt, sind auch wei­ter­hin offen.

Auch eine Exper­tin der Natur­schutz­be­hörde konnte bei einer Absu­che des Fund­or­tes am Diens­tag keine end­gül­tige Aus­sage tref­fen. Das Tier ist wei­ter­hin unterwegs.

Am Mon­tag­nach­mit­tag, 10.01.2011, berich­te­ten Anru­fer der Poli­zei in der Gemar­kung zwi­schen Linden-Leihgestern und Pohlheim-Watzenborn einen Wolf gese­hen zu haben.

Eine ein­ge­setzte Poli­zei­streife konnte das Tier dann auch sich­ten. Es hatte augen­schein­lich eine Ver­let­zung am Geläuf.

Jagd­päch­ter, Tier­me­di­zi­ner und auch Ver­tre­ter des Kron­ber­ger Zoos wur­den mit ein­be­zo­gen.

Das scheue Tier wurde mehr­fach gese­hen, die betei­lig­ten Per­so­nen kamen jedoch nicht dicht genug an es heran und es ent­fernte sich jeweils.

Schließ­lich ver­kroch es sich im wei­te­ren Ver­lauf im Dickicht und so wurde die Aktion bei ein­bre­chen­der Dun­kel­heit beendet.

Da es für die ent­spre­chen­den Fach­be­rei­che der Umwelt­be­hör­den und Natur­schüt­zer von Inter­esse wäre,

wenn sich ein Wolf in der mit­tel­hes­si­schen Region auf­hal­ten würde, suchte am heu­ti­gen Diens­tag eine Exper­tin des hes­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums

zusam­men mit den für die­ses Gebiet zustän­di­gen und am Mon­tag bereits mit anwe­sen­den örtli­chen Jagd­aus­übungs­be­rech­tig­ten den Bereich auf,

an dem das Tier gese­hen wor­den war. Die Suche nach mög­li­chen Spu­ren erbrachte kein wei­te­res Ergeb­nis.

Dem­nach kann immer noch nicht gesagt wer­den, ob es sich bei dem gese­he­nen Tier um einen Wolf oder einen wolfs­ähn­li­chen Hund han­delte.

Letzt­lich wäre es auch nur durch eine gene­ti­sche Unter­su­chung ent­spre­chen­den Mate­ri­als zu klären.

Sollte es sich um einen Wolf han­deln, so darf er sich, im Gegen­satz zu einem Hund, frei bewe­gen. Er steht unter Natur­schutz.

ie Poli­zei und Jagd­aus­übungs­be­rech­tig­ten wer­den trotz­dem auch wei­ter­hin in der Gegend dar­auf ach­ten,

ob das Tier irgendwo zu fin­den ist und wel­che Ver­let­zun­gen es even­tu­ell hat.

Wie Fach­leute sagen, ist die Gefahr, die von einem Wolf aus­geht, gleich Null. Ein Wolf wird sich beim Kon­takt mit Men­schen zurückziehen.

Auch Jog­ger und Spa­zier­gän­ger soll­ten nor­mal ihres Weges wei­ter laufen.

Auf­grund der Medi­en­ver­öf­fent­li­chun­gen gin­gen bei der Poli­zei in Gie­ßen am Diens­tag zahl­rei­che Anrufe aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet zum Thema „Wolf“ ein.

Auch aus der Region wurde in meh­re­ren Hin­wei­sen auf den even­tu­ell gerade gese­he­nen mög­li­chen Wolf hin­ge­wie­sen.

Diese Über­prü­fun­gen durch die Poli­zei ver­lie­fen alle­samt nega­tiv: vom grauen Stein bis zum Hund, der gerade ohne Leine in Nähe des „Herr­chens“ umherlief.

Zudem wer­den ver­ein­zelt Hunde ver­misst, die, laut Anga­ben der Besit­zer, auch einem Wolf ähnlich sehen können.

Die Poli­zei prüft aber auch wei­tere Mel­dun­gen der letz­ten Tage. Dabei wurde von einem Ver­kehrs­teil­neh­mer am

ver­gan­ge­nen Don­ners­tag­abend schon ein Wolf auf der Stre­cke zwi­schen Rech­ten­bach und Lang­göns gesehen.

Am Sonn­tag­nach­mit­tag, um 17 Uhr, mel­dete eine Anru­fe­rin einen „Wolf” auf der Ver­bin­dung von der A 45,

aus Rich­tung Süden kom­mend, auf die A 485, Rich­tung Mar­burg. Sie war sich sicher, dass es kein Hund war.

Vier Minu­ten spä­ter teilte ein ande­rer Anru­fer bei der Auto­bahn­po­li­zei in Butz­bach im Bereich der Anschluss­stelle Lin­den

einen grö­ße­ren wol­fähn­li­chen Hund mit und bei der Poli­zei­sta­tion Gießen-Süd ging ein ähnli­cher Anruf ein

aus Rich­tung Lang­göns her kom­mend am Orts­ein­gang von Gro­ßen Linden.

Willi Schwarz

Pres­se­spre­cher