<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>Mittelhessenblog</title> <atom:link href="http://www.mittelhessenblog.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.mittelhessenblog.de</link> <description>Um die Ecke geguckt: Freier Journalismus aus Mittelhessen (nicht nur)  für Mittelhessen</description> <lastBuildDate>Mon, 23 Apr 2012 22:23:28 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Oskar Schindler: Führen die Spuren eines „Gerechten unter den Völkern” bis nach Mittelhessen?</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/04/17/oskar-schindler-fuhren-die-spuren-eines-gerechten-unter-den-volkern-bis-nach-mittelhessen/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/04/17/oskar-schindler-fuhren-die-spuren-eines-gerechten-unter-den-volkern-bis-nach-mittelhessen/#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 00:44:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Bildung]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Europa]]></category> <category><![CDATA[Journalismus]]></category> <category><![CDATA[Kultur]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA["Rettet Oskar Schindlers Fabrik vor dem Abriss"]]></category> <category><![CDATA[Altaras]]></category> <category><![CDATA[Böhmen]]></category> <category><![CDATA[Brünnlitz]]></category> <category><![CDATA[Brnenec]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Frankfurt]]></category> <category><![CDATA[Gießen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Oskar Schindler]]></category> <category><![CDATA[Steven Spielberg]]></category> <category><![CDATA[Tschechische Republik]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=5204</guid> <description><![CDATA[  Spätestens seit 1993 ist der Name Oskar Schindler nicht nur eingeweihten Holocaust-Forschern ein Begriff, sondern mit der Verfilmung seines Lebens im Spielberg-Film Schindlers Liste einem breiten Millionenpublikum. Im Zuge einer Recherche rund um den drohenden Zerfall der ehemaligen Schindler-Fabrik im heutigen Brnenec (früher Brünnlitz) in Ostböhmen in der Tschechischen Republik liegen der Mittelhessenblog-Redaktion nun [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5211" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Oskar_Schindler_image.jpg"><img class="size-medium wp-image-5211 " title="Oskar Schindler" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Oskar_Schindler_image-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Oskar Schindler — Quelle: Wikimedia, Lizenz CC BY-SA 3.0 Foto: Frank Behnsen</p></div><p> </p><p><strong>Spätestens seit 1993 ist der Name Oskar Schindler nicht nur eingeweihten Holocaust-Forschern ein Begriff, sondern mit der Verfilmung seines Lebens im Spielberg-Film Schindlers Liste einem breiten Millionenpublikum. Im Zuge einer Recherche rund um den drohenden Zerfall der ehemaligen Schindler-Fabrik im heutigen Brnenec (früher Brünnlitz) in Ostböhmen in der Tschechischen Republik liegen der Mittelhessenblog-Redaktion nun Informationen vor, wonach Schindler, der seine letzten Lebensjahre in Frankfurt verbracht hatte, auch in Mittelhessen gewirkt hat.</strong></p><p>Was hat zu dieser Information geführt? Am 29. März hatten die ARD-Tagesthemen einen Beitrag des ARD-Studios Prag ausgestrahlt. Darin wurde über den gegenwärtigen Zustand der alten Fabrik berichtet. Unter anderem hieß es, dass die Fabrik zu zerfallen droht und die Bagger bereit stünden, die Reste des steinernen Zeitzeugen in „Staub” zuverwandeln, der die Rettung von 1200 Menschen vor der NS-Vernichtungsmaschinerie noch belegen kann. Schindler war in Israel für sein Handeln als „Gerechter unter den Völkern” geehrt worden.</p><p>Da dieses Thema eigentlich nicht in direkter Hinsicht etwas mit Mittelhessen zu tun haben schien, aber dennoch interessant genug, noch weiter nachzuforschen und zu fragen, was zu tun wäre, um den drohenden Zerfall aufzuhalten und wie diese Fabrik künftig genutzt werden könnte, hatte die Mittelhessenblog-Redaktion die Zeit vor und während der Osterferien genutzt, eine Rechercheaktion via Facebook anzustoßen. Ein weiteres Motiv für den Beginn der Recherche war, dass in Gießen mit dem Wirken der Familie Altaras mindestens eine Familie lebte, die im Schindlerschen Sinne sich für den Dialog mindestens zwischen Christen und Juden, darüber hinaus für den Brücken bildenden Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen eingesetzt hatte.</p><p>Für die Rechercheaktion wurde die Facebook-Seite „Rettet Oskar Schindlers Fabrik vor dem Abriss” eingerichtet. Die eingehenden Leserreaktionen zeigten einerseits das doch starke Interesse, in dieser Geschichte mehr zu erfahren, andererseits, dass eine entscheidende Information nicht zu stimmen schien: Anders als in der ARD berichtet, teilten die Kollegen der Landeszeitung mit (Die Zeitung der Deutschen in der Tschechischen Republik) mit, dass der Fabrik mitnichten ein Abriss drohe, sie aber dennoch wegen eines seit längerem dauernden Konkursverfahrens immer mehr zerfalle. Was aber letztlich tatsächlich getan werden kann, um helfen zu können, dieses Gebäude doch noch zu retten, bleibt auch mit dieser Information offen. Auf der Suche nach weiteren Spuren und möglichen Unterstützern/Sponsoren dieser Recherchefahrt kam schließlich aus einer zuverlässigen Quelle der Hinweis, dass Schindler auch in der mittelhessischen Region in der Jugendbildung gearbeitet hatte –etwas mehr als  ein Jahrzehnt, bevor die Familie Altaras in Gießen die jüdische Gemeinde wieder ins Leben rief.   In den nächsten Tagen wird darüber im Mittelhessenblog berichtet.</p><p>Zur Aktion „Rettet Oskar Schindlers Fabrik vor dem Abriss” geht es hier:</p><p><span><a class="smarterwiki-linkify" href="https://www.facebook.com/RettetOskarSchindlersFabrikVorDemAbriss">https://www.facebook.com/RettetOskarSchindlersFabrikVorDemAbriss</a></span></p><p> </p><p> </p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/04/17/oskar-schindler-fuhren-die-spuren-eines-gerechten-unter-den-volkern-bis-nach-mittelhessen/" rel="bookmark">Oskar Schindler: Führen die Spuren eines „Gerechten unter den Völkern” bis nach Mittelhessen?</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 17. April 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=5204&amp;md5=9bed10bf1493310df3b7e71bf34b458a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/04/17/oskar-schindler-fuhren-die-spuren-eines-gerechten-unter-den-volkern-bis-nach-mittelhessen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F04%2F17%2Foskar-schindler-fuhren-die-spuren-eines-gerechten-unter-den-volkern-bis-nach-mittelhessen%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Oskar+Schindler%3A+F%C3%BChren+die+Spuren+eines+%E2%80%9EGerechten+unter+den+V%C3%B6lkern%E2%80%9D+bis+nach+Mittelhessen%3F&amp;description=%C2%A0+Sp%C3%A4testens+seit+1993+ist+der+Name+Oskar+Schindler+nicht+nur+eingeweihten+Holocaust-Forschern+ein+Begriff%2C+sondern+mit+der+Verfilmung+seines+Lebens+im+Spielberg-Film+Schindlers+Liste+einem+breiten+Millionenpublikum.+Im+Zuge...&amp;tags=%22Rettet+Oskar+Schindlers+Fabrik+vor+dem+Abriss%22%2CAltaras%2CB%C3%B6hmen%2CBr%C3%BCnnlitz%2CBrnenec%2CFacebook%2CFrankfurt%2CGie%C3%9Fen%2CMittelhessen%2COskar+Schindler%2CSteven+Spielberg%2CTschechische+Republik%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Windkraft kommt in Mittelhessen wieder ein Stück voran: Bauarbeiten für Windpark Hohenahr beginnen in Kürze</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/28/windkraft-kommt-in-mittelhessen-wieder-ein-stuck-voran-bauarbeiten-fur-windpark-hohenahr-beginnen-in-kurze/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/28/windkraft-kommt-in-mittelhessen-wieder-ein-stuck-voran-bauarbeiten-fur-windpark-hohenahr-beginnen-in-kurze/#comments</comments> <pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:19:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Tourismus]]></category> <category><![CDATA[Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft und Landwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Abo Wind AG]]></category> <category><![CDATA[Altenberg]]></category> <category><![CDATA[Auf dem Knoten]]></category> <category><![CDATA[Biebertal]]></category> <category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category> <category><![CDATA[Hohenahr]]></category> <category><![CDATA[Mainowa]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Nordex]]></category> <category><![CDATA[Oberscheld]]></category> <category><![CDATA[Windkraft]]></category> <category><![CDATA[Windpark Hohenahr]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=5183</guid> <description><![CDATA[Noch sind es eher die Windkraftanlagen bei Angelburg und andere am Horizont aufragende Windräder, die ins Auge fallen, wenn man auf den Aussichtsturm auf dem Altenberg steigt. Der Altenberg ist ein beliebter Aussichtspunkt in unmittelbarer Nähe des Biebertaler Ortsteils Königsbergs und gehört zur Nachbargemeinde Hohenahr. Neben den ausgedehnten Waldgebieten, über die der Blick vom Altenberg [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/03/windmast-abowind.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5196" title="SONY DSC" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/03/windmast-abowind-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a>Noch sind es eher die Windkraftanlagen bei Angelburg und andere am Horizont aufragende Windräder, die ins Auge fallen, wenn man auf den Aussichtsturm auf dem Altenberg steigt. Der Altenberg ist ein beliebter Aussichtspunkt in unmittelbarer Nähe des Biebertaler Ortsteils Königsbergs und gehört zur Nachbargemeinde Hohenahr. Neben den ausgedehnten Waldgebieten, über die der Blick vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altenberg_%28Hohenahr%29">Altenberg</a> geht, sind es in relativer Nähe nur die Burg Hohensolms (<a href="http://www.hohenahr.de/gemeinde/rathaus/ansprechpartner-kontakt/">Hohenahr</a>) und der Funkturm auf dem Dünsberg, die als größere Bauwerke ins Auge fallen. Die Tage und Monate, in denen sich dieser Blick bietet, sind aber nun bald vorbei. Denn spätestens ab Ende 2012 sollen in unmittelbarer Nähe des Altenberg sieben Windräder in den Himmel ragen. </strong></p><p> </p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/windkraft/windpark-hohenahr2.jpg" title="" class="shutterset_singlepic39" > <img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/39_web20_320x240_windpark-hohenahr2.jpg" alt="Blick  vom Altenberg" title="Blick  vom Altenberg" /> </a><p>Die Vorarbeiten seien inzwischen so gut wie abgeschlossen und nun würden bald die eigentlichen Bauarbeiten beginnen, erklärte Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink auf Nachfrage. Die Baugenehmigung für die Anlagen seien am Dienstag erteilt worden, so Frink. Bauherr  der  sieben Windräder ist die Wiesbadener Abo Wind AG, die bereits die drei Windkrafträder bei Oberscheld vom Hamburger Windkraftanlagenbauer Nordex hatte erbauen lassen. Diese drehen sich mittlerweile im Wind.</p><p>Wie bei Oberscheld werden auch bei Hohenahr die Hamburger Windradbauer wieder die Windräder errichten. Jede der sieben Anlagen wird schließlich rund 200 Meter hoch sein. Und ebenso wie in Oberscheld wird  es auch in Hohenahr der Frankfurter Energieversorger Mainowa sein, der die Anlagen übernehmen und betreiben wird. Das erklärte Hohenahrs Bürgermeister Frink.</p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/windkraft/windpark-hohenahr3.jpg" title="" class="shutterset_singlepic40" > <img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/40_web20_320x240_windpark-hohenahr3.jpg" alt="windpark-hohenahr3" title="windpark-hohenahr3" /> </a><p>Zur Zeit seien „möglichst schonend” die Rodungsarbeiten für die sieben Standort erledigt worden. Zum Thema sollen noch Informationsveranstaltungen für die Hohenahrer Bürgerschaft veranstaltet werden, sagte der Bürgermeister. Wenn die sieben Windräder erst einmal stehen und ihren Dienst tuen, dann hätte Hohenahr im Grunde schon Ende 2012 die selber gesteckten Ziele der unabhängigen Energierversorgung um das 35-fache übertroffen. Dazu trage unter anderem die Ende 2011 ans Netz gegangene <a title="Bau­ar­bei­ten am größ­ten  Solar­park in Mit­tel­hes­sen been­det — in vier Wochen soll es ans Netz gehen" href="http://www.mittelhessenblog.de/2011/09/29/bauarbeiten-am-grosten-solarpark-in-mittelhessen-beendet-in-vier-wochen-soll-es-ans-netz-gehen/">Solarstromanlage im ehemaligen Natotanklage</a>r bei.  Die Bürgerschaft soll übrigens von der Hohenahrer Windkraft nicht nur im Energiebereich profitieren. Wer möge, könne so genannte Bürgerwindaktien erwerben.</p><p> </p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/windkraft/windpark-hohenahr1.jpg" title="" class="shutterset_singlepic38" > <img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/38_web20_320x240_windpark-hohenahr1.jpg" alt="Baustelle Windpark Hohenahr" title="Baustelle Windpark Hohenahr" /> </a><p> </p><p>Vor kurzem erst hatte das <a href="http://www.rp-giessen.hessen.de/irj/zentral_Internet?rid=zentral_15/zentral_Internet/nav/8fa/8fa6c9e0-5f03-111d-5ce7-b44e9169fccd,27513b70-cfda-531f-012f-312b417c0cf4,22222222-2222-2222-2222-222222222222,22222222-2222-2222-2222-222222222222,11111111-2222-3333-4444-100000005004.htm">Regierungspräsidium in Gießen </a>grünes Licht für ein anderes Windkraft-Projekt gegeben: Auf dem Knoten bei Driedorf-Münchhausen und Greifenstein-Arborn. Die geplante Errichtung„ die im Mai 2011 beantragt wurde, hatte zu <a href="http://tv-orange.de/2011/08/das-knoten-dilemma-fr-die-energiewende-aber-im-einklang-mit-mensch-und-natur/">Bürgerprotesten</a> geführt, die vor allem naturschützerische und touristische Aspekte ins Feld führten.</p><p>Zu Diskussionen ganz anderer Art führte übrigens der Bau der vier Windkraftanlagen bei Oberscheld. Nicht bei der ansässigen Bürgerschaft. Sondern in der <a href="http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1168834-581-590/nordex-windenergie-und-die-energiewende-nach-fukushima">Community von Wallstreet Online</a>. Dort streitet sich ein Investor der Aktien bei Nordex hat mit einem anderen Leser darüber, wieso   die Investition in Nordex sich am Ende rechne, auch wenn vor Fukushima die Nordexaktie von 40 auf 3 Euro gefallen war.</p><p> </p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/28/windkraft-kommt-in-mittelhessen-wieder-ein-stuck-voran-bauarbeiten-fur-windpark-hohenahr-beginnen-in-kurze/" rel="bookmark">Windkraft kommt in Mittelhessen wieder ein Stück voran: Bauarbeiten für Windpark Hohenahr beginnen in Kürze</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 28. März 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=5183&amp;md5=f6a8eb1857de87342c5c2ad1aedaa260" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/28/windkraft-kommt-in-mittelhessen-wieder-ein-stuck-voran-bauarbeiten-fur-windpark-hohenahr-beginnen-in-kurze/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F03%2F28%2Fwindkraft-kommt-in-mittelhessen-wieder-ein-stuck-voran-bauarbeiten-fur-windpark-hohenahr-beginnen-in-kurze%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Windkraft+kommt+in+Mittelhessen+wieder+ein+St%C3%BCck+voran%3A+Bauarbeiten+f%C3%BCr+Windpark+Hohenahr+beginnen+in+K%C3%BCrze&amp;description=Noch+sind+es+eher+die+Windkraftanlagen+bei+Angelburg+und+andere+am+Horizont+aufragende+Windr%C3%A4der%2C+die+ins+Auge+fallen%2C+wenn+man+auf+den+Aussichtsturm+auf+dem+Altenberg+steigt.+Der+Altenberg+ist...&amp;tags=Abo+Wind+AG%2CAltenberg%2CAuf+dem+Knoten%2CBiebertal%2CErneuerbare+Energien%2CHohenahr%2CMainowa%2CMittelhessen%2CNordex%2COberscheld%2CWindkraft%2CWindpark+Hohenahr%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Israel, Palästina, Apartheid, Europa, Sigmar Gabriel und was Mittelhessen damit zu tun hat</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/21/israel-palastina-apartheid-europa-sigmar-gabriel-und-was-mittelhessen-damit-zu-tun-hat/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/21/israel-palastina-apartheid-europa-sigmar-gabriel-und-was-mittelhessen-damit-zu-tun-hat/#comments</comments> <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 23:21:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Europa]]></category> <category><![CDATA[Kurzgucker]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Welt]]></category> <category><![CDATA[Altaras]]></category> <category><![CDATA[Apartheid]]></category> <category><![CDATA[Christen]]></category> <category><![CDATA[Eric Hobsbawm]]></category> <category><![CDATA[Gießen]]></category> <category><![CDATA[Israel]]></category> <category><![CDATA[Jean-FrancoisThiriart]]></category> <category><![CDATA[Juden]]></category> <category><![CDATA[Katrin Steffen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Palästina]]></category> <category><![CDATA[Sigmar Gabriel]]></category> <category><![CDATA[SPD]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=5132</guid> <description><![CDATA[„Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt”. Dieser Facebook-Eintrag des deutschen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel vom 14. März sorgte für Aufregung. Dass Gabriel mit seinem Eindruck allerdings nicht allein da steht, dafür gibt es genügend andere Zeitzeugen. Gerade aus Gießen ist [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><dl id="attachment_4354" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;"><dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2011/12/augenblick2-300x288.jpg"><img class="size-full wp-image-4354" title="Kurzgucker" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2011/12/augenblick2-300x288.jpg" alt="Hier ist das Kurzguckersysmbol des Mittelhessenblog abgebildet." width="300" height="288" /></a></dt></dl></div><p data-ft="{&quot;type&quot;:1}">„<strong>Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt”. Dieser Facebook-Eintrag des deutschen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel vom 14. März sorgte für Aufregung. Dass Gabriel mit seinem Eindruck allerdings nicht allein da steht, dafür gibt es genügend andere Zeitzeugen. Gerade aus Gießen ist ein Name bekannt, der über Gießen Grenzen hinaus für die Wiederbelebung jüdischen Lebens bekannt ist. Und gleichzeitig für Toleranz zwischen Religionen und Menschen steht. Die Rede ist von der Familie Altaras. Vom Gießener Radiologen Professor Dr. Jakob Altaras und seiner Frau, der Architektin und Bauhistorikerin Thea, deren Name maßgeblich für den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde und Synagoge in Gießen steht. Einen anderen Aspekt führt die Historikerin Dr. Katrin Steffen in die Debatte ein. Steffen, die ihre wissenschaftlichen Grundlagen der Slawistik und der Osteuropäischen Geschichte unter anderem  in Gießen erworben hat, fragt, ob die Juden letztlich nicht die Europäer im besten Sinne waren. Zudem: Im 18. Jahrhundert lebten 80 Prozent aller Juden auf der Welt in Polen-Litauen, so Steffen.<br /> </strong></p><p>Es ist ein schwieriges Thema. Kritik an offizieller israelischer Politik. Gerade in Deutschland. Und Menschen, die sicherlich jeder extremen Gesinnung unverdächtig sind, geraten aber unweigerlich in den Verdacht, genau solche Gedanken zu haben, wenn sie kritische Worte über die offizielle israelische Politik fallen lassen. Davor schützt sie auch kein hohes Amt, oder gerade dann nicht.Das jüngste Beispiel ist SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel. Dieser war in Hebron gewesen, hatte dort die  unmittelbaren Folgen der israelischen Siedlungspolitik erlebt und dies in seinem Facebook-Profil als Apartheid-Politik bezeichnet. Das Echo ließ nicht lange auf sich warten. Nun berichtete Gabriel, dass er sich zu einem mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr.  Dieter Graumann telefonisch unterhalten habe. Sie wollten sich alsbald treffen, um Missverständnisse auszuräumen. Ebenfalls wolle er sich mit dem israelischen Botschafter in Deutschland treffen. Das war 16. März 2012 gewesen. Man darf gespannt sein, was das Ergebnis dieser Unterredung sein wird. Vor allem dann, wenn Israel noch in einem anderen Fall seine umstrittene Politik fortsetzen wird — mit einem Angriff auf den Iran. Mit seiner Kritik steht der SPD-Chef indes nicht allein da. Im Gegenteil, er greift Kritiken auf, die bereits in den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts gerade im linken politischen Lager gepflegt wurden.</p><p>Über Israel zu schreiben und Kritik an der offiziellen Linie zu üben, ist dennoch schwierig. Vor allem dann, wenn sich in der Entstehung des heutigen modernen israelischen Staates und der Politik der Existenzabsicherung dieses Staates zwangsläufig Parallelen auftun, die eigentlich bei anderen Staaten, die eine vergleichbare Politik betreiben, dann die Vokabeln Genozid (Völkermord) und Faschismus rechtfertigen. Etwa die so genannten ethnischen Säuberungen der beginnenden 90-er Jahre auf dem Balkan, die türkische Politik gegenüber Kurden, die Verfolgung der Armenier, um nur die prominentesten Beispiele zu nennen.</p><p>Als die neue Gießener Synagoge im August 1995 eingeweiht wurde, sagte Altaras damals, mit der Synagoge sollten Brücken zwischen den Menschen gebaut werden. Und er stellte fest: „Wir sind wieder da. Die Nazis haben nicht das letzte Wort gehabt”. Mit diesen Worten wird er in der Ausgabe der Welt vom  26. August 1995 zitiert. 17 Jahre später bringt in der gleichen Zeitung, der Publizist Henryk M. Broder eine Querschau auf Blätter des linken politischen Spektrums der 70er Jahre des 20. Jahrhundert und wirft der heutigen deutschen Presse vor, sie habe sich den Antisemitismus der linken Presse bewahrt, nur dass eben nicht von Antisemitismus die Rede, sondern von Antizionismus, außerdem habe sie sich, das gelte gleichermaßen für Blätter wie die FAZ oder die taz, ihre Eigenschaft als „Anti-Imperialisten”-Sprachrohr bewahrt. Broders Beitrag in der Welt ist ein Vorabdruck aus seinem Buch „Vergesst Auschwitz”. Broders Position ist klar. Er erteilt Kritikern, die das Vorgehen Israels mit eben diesen Vokabeln „Genozid”, „Faschimus” und ähnlichen belegen, eine Abfuhr. Eine vollständig andere Position als die des Gießeners Altaras.</p><p>Ein nüchterner Blick auf die Entstehung des heutigen Staates<a href="http://www.arte.tv/de/2024368,CmC=2024268.html"> Israel</a> wirft zumindest die Frage auf, ob die Politik der Herauslösung eines Gebietes von 77 Prozent des ehemaligen Palästina unter britischer Mandatschaft auf Betreiben der UNO und die Anerkennung dieses Staates sowohl durch die USA wie die UdSSR im Grunde nicht ein gewaltiger Anachronismus war. 1937 waren sowohl die jüdischen wie auch die arabischen Palästinenser gegen die Trennung ihres Gebietes in zwei Teile gewesen. Die Stimmung kippte nach der Vernichtungspolitik der Nazis 1942. Dabei darf man nicht vergessen, so makaber dieser Gedanke auch ist, dass ein Land wie die Schweiz oder andere westliche Länder, als die Lage für die jüdische Bevölkerung in den von den Nazis kontrollierten europäischen Gebieten immer schlimmer wurde, die Aufnahme dieser Flüchtlinge ablehnte. So heißt es im antifaschistischen Infoblatt: ” <a href="http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/58/12.php">Die Aufnahme einer großen Zahl von Flüchtlingen lehnten die westlichen Staaten ab. Um dies nicht zu offensichtlich werden zu lassen, gründeten sie das Intergovernmental Committee on Political Refugees (IGC) mit Sitz in London. Das von den Konferenzstaaten gemeinsam betriebene IGC betrieb eine Politik der Abweisung verfolgter Juden — selbst als in der westlichen Welt erste Nachrichten über den Holocaust bekannt wurden. Das IGC steht heute für das Versagen der westlichen Welt im Angesicht des Holocaust</a>” Während also einerseits auf maßgebliches Betreiben westlicher Staaten auf die Schaffung eines jüdischen Staates hingearbeitet wird, erfahren die jüdischen Flüchtlingen im gleichen Zeitraum Ablehnung durch eben diese Staaten.</p><p>Einen interessanten Aspekt in diese Debatte führt <a href="http://www.geschichte.uni-halle.de/mitarbeiter/lehrende/steffen/">Dr. Katrin Steffen</a> ein. Die Historikerin  ist  wissenschaftliche Mitarbeiterin des Nordost-Instituts Lüneburg. In  einem 2006 veröffentlichten <a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/03/Steffen_Europaeizitaet_der_Geschichte_2006.pdf">Essay</a> zum Geschichte der Juden in Osteuropa lässt sie den Schriftsteller Amoz Oz zu Wort kommen. Oz beschreibt seinen Onkel, der in den 30-er Jahren des 20.Jahrhunderts  in Wilna (heute: Vilnius)lebte, „als überzeugten Europäer in einer Zeit, als kein Mensch in Europa sich als Europäer fühlte”. Steffen bringt ganz nebenbei noch eine ganz andere Frage auf: Was überhaupt ist Europa?. Schon 1964 schreibt der damals als „Neuer Rechter” eingestufte belgische Politiker Jean Thiriart in einem seiner Hauptwerke „Un Empire de 400 Millions d’Hommes” davon, dass die Zerlegung Europas in einen Westen und einen Osten nichts weiter als ein reiner von außen aufgezwungener Willkürakt sei. 1964 zeichnet der Belgier mitten während des Kalten Kriegs ein Bild von einem Europa, das von Brest bis Bukarest reichen soll, der Weg dahin: eine einige Politik auf demokratischem Fundament. Steffen schreibt 2006, dass der Begriff „‚Europa‘ keine eindeutigen und allgemein akzeptierten politischen, geografischen oder kulturellen Grenzen kennt”. Auch der Begriff Osteuropa sei nicht eindeutig zu definieren. Er werde pauschal verwendet. Der britische Historiker Eric Hobsbawm sprach von dieser Problematik bereits während der Eröffnung des akademischen Jahres 1993/94 an der Mitteleuropäischen Universität in Budapest. Es gebe keine scharfe Trennlinie zwischen West– und Osteuropa (Hobsbawm, Wieviel Geschichte braucht die Zukunft, S.15, dtv, Juli 2001).<br /> In diesem Europa, dessen Grenzen und kulturellen Selbstverständnisse so höchst unterschiedlich geprägt waren, stellten, so Steffen, die jüdischen Europäer das verbindende Element dar und gleichzeitig auch den Spiegel für die ungeheure Vielfalt. Die Verfolgung der Juden in Europa sei genauso Teil der europäischen Geschichte wie auf der anderen Seite ihre Anpassung an jeweilige lokale Gegebenheiten, ihr kultureller Beitrag zur Gesellschaft.<br /> Mithin kann die Frage erlaubt sein, ob die Wurzeln für das Drama, das sich seit nun nahezu wieder einem ganzen Menschenleben im israelisch-palästinenischen Gebiet abspielt, letztlich nicht auf einer Politik des Biegen und Brechens, des „Nicht-Miteinander-Reden-Wollens” beruht, trotz aller Bemühungen von Zwischenhändlern, politischen Parlamentären, die Wogen zu glätten.<br /> Hoffnung, dass die offizielle Kanonenboot-Politik der israelischen Regierung, das Verhalten gegenüber den Palästinensern, vielleicht doch wieder gezügelt werden kann, kritische Worte eines Sigmar Gabriel doch nicht zu einem Kotau vor offiziellen israelischen Vertretern führen wird, die gibt es: So berichtet das israelische Onlineportal <a href="http://www.haaretz.com/news/national/iranians-respond-to-israeli-facebook-initiative-israel-we-love-you-too-1.419505">Haaretz.com</a> vo einer Facebook-Initiave von iranischen Facebook-Nutzern, die dort Israel ihre Freundschaft versichern. Darauf, so Haaretz.com, habe es postwendend eine gleiche Aktion von Israelis gegeben. Geht doch!</p><p> </p><p> </p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/21/israel-palastina-apartheid-europa-sigmar-gabriel-und-was-mittelhessen-damit-zu-tun-hat/" rel="bookmark">Israel, Palästina, Apartheid, Europa, Sigmar Gabriel und was Mittelhessen damit zu tun hat</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 21. März 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=5132&amp;md5=bf18b262ef91f4d1a765a1d8474db25d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/21/israel-palastina-apartheid-europa-sigmar-gabriel-und-was-mittelhessen-damit-zu-tun-hat/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F03%2F21%2Fisrael-palastina-apartheid-europa-sigmar-gabriel-und-was-mittelhessen-damit-zu-tun-hat%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Israel%2C+Pal%C3%A4stina%2C+Apartheid%2C+Europa%2C+Sigmar+Gabriel+und+was+Mittelhessen+damit+zu+tun+hat&amp;description=%E2%80%9EIch+war+gerade+in+Hebron.+Das+ist+f%C3%BCr+Pal%C3%A4stinenser+ein+rechtsfreier+Raum.+Das+ist+ein+Apartheid-Regime%2C+f%C3%BCr+das+es+keinerlei+Rechtfertigung+gibt%E2%80%9D.+Dieser+Facebook-Eintrag+des+deutschen+SPD-Vorsitzenden+Sigmar+Gabriel+vom...&amp;tags=Altaras%2CApartheid%2CChristen%2CEric+Hobsbawm%2CEuropa%2CGie%C3%9Fen%2CIsrael%2CJean-FrancoisThiriart%2CJuden%2CKatrin+Steffen%2CMittelhessen%2CPal%C3%A4stina%2CSigmar+Gabriel%2CSPD%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Socialbar für Mittelhessen: Man erfährt ganz selten, wer das überhaupt ist</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/20/socialbar-fur-mittelhessen-man-erfahrt-ganz-selten-wer-das-uberhaupt-ist/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/20/socialbar-fur-mittelhessen-man-erfahrt-ganz-selten-wer-das-uberhaupt-ist/#comments</comments> <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 11:10:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Internet]]></category> <category><![CDATA[Journalismus]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft und Landwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Gießen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Socialbar]]></category> <category><![CDATA[Twitter]]></category> <category><![CDATA[Wetzlar]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=5136</guid> <description><![CDATA[Wer sind notizblog, pulegon, wurfschuh oder Quasselette? Mindestens eines: Digitale Persönlichkeiten im Internet, exakter im Kurznachrichtendienst Twitter. Aber wer steckt hinter ihnen: Mensch oder Organisation? Bei „mittelhesse” ist es klar: Dahinter steckt der Herausgeber des Mittelhessenblog. Bei rt_mittelhessen ist es auch klar: Dahinter steckt ein Service für die Twitterer und Blogger in den fünf Landkreisen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sind <a href="https://twitter.com/#!/Augenblog">notizblog</a>, <a href="https://twitter.com/#!/pulegon">pulegon</a>, <a href="https://twitter.com/#!/Wurfschuh">wurfschuh</a> oder <a href="https://twitter.com/#!/Quasselette">Quasselette</a>?</strong> Mindestens eines: Digitale Persönlichkeiten im Internet, exakter im Kurznachrichtendienst Twitter. Aber wer steckt hinter ihnen: Mensch oder Organisation? Bei „<a href="https://twitter.com/#!/search/mittelhesse">mittelhesse</a>” ist es klar: Dahinter steckt der Herausgeber des Mittelhessenblog. Bei<a href="https://twitter.com/#!/rt_mittelhessen"> rt_mittelhessen</a> ist es auch klar: Dahinter steckt ein Service für die Twitterer und Blogger in den fünf Landkreisen der Region Mittelhessen. Nur : „Man erfährt ganz selten, wer das überhaupt ist”, stellte Kerstin Probiesch während der ersten Socialbar-Veranstaltung für Mittelhessen in Marburg im Februar fest. Um das zu ändern, aber auch um Menschen, die bis dahin überhaupt nichts mit Social Media wie Twitter und Facebook zu tun hatten, zu erreichen, ihnen diese Möglichkeit der Kommunikation und Vernetzung näher zu bringen, hatte diese erste Socialbar stattgefunden. Probiesch hatte das Treffen gemeinsam mit Hanno Groth geplant und auf die Beine gestellt. In Wort und Bild hatten das Mittelhessenblog und die Oberhessische Presse darüber berichtet. Wer beides vergleichen möchte, findet hier den <a title="Mit­tel­hes­sen — Onli­ne­wüste in Auf­bruch­stim­mung? Ein­drü­cke von der  ers­ten Soci­al­bar in Marburg" href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/16/mittelhessen-onlinewuste-in-aufbruchstimmung-eindrucke-von-der-ersten-socialbar-in-marburg/">Mittelhessenblog-Artikel</a> und hier das Pendant in der <a href="http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/social-bar-vernetzt-Internet-Aktivisten">OP</a>. War das Ereignis an sich eine Premiere für den mittelhessischen Raum, so gab es einige kleine Premieren am Rande. Unter ihrem Twitternamen war „<a href="https://twitter.com/#!/kprobiesch">kprobiesch</a>” der Mittelhessenblog-Redaktion schon seit 2010 bekannt. Die Absicht, den Menschen hinter dieser digitalen Identität kennenzulernen, gab es schon länger. Um etwa eine Geschichte über Barrierefreiheit im Internet zu machen. Nun ergab sich mit der Reportage über die Socialbar-Veranstaltung die erste Gelegenheit. Eine praktische Gelegenheit zu einer ersten Zusammenarbeit ergab sich auch mit dem Marburger Kameramann und Videoproduzenten Hans-Magnus Pechel. Der eigentliche Plan sein Video wenige Tage nach der Reportage zu bringen, wurde allerdings von einer plötzlichen längerwierigen Zahnerkrankung Pechels durchkreuzt. Nun hat Pechel das Video fertig erstellt, so dass die Mittelhessenblog-Leser neben der klassischen Reportage auch sehen und hören können, welchen Eindruck Veranstalter und Besucher von dieser ersten mittelhessischen Socialbar haben. Im Video sagt Hanno Groth, dass er anderen Organisatoren, etwa in Gießen oder Wetzlar bei der Organisation weiterer Socialbar-Veranstaltung helfen würde. Deswegen: Fortsetzung folgt.</p><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/LQqM6JdRS_Q?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/20/socialbar-fur-mittelhessen-man-erfahrt-ganz-selten-wer-das-uberhaupt-ist/" rel="bookmark">Socialbar für Mittelhessen: Man erfährt ganz selten, wer das überhaupt ist</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 20. März 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=5136&amp;md5=930db8e323b2ef69c73c85dc7a9d2747" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/20/socialbar-fur-mittelhessen-man-erfahrt-ganz-selten-wer-das-uberhaupt-ist/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F03%2F20%2Fsocialbar-fur-mittelhessen-man-erfahrt-ganz-selten-wer-das-uberhaupt-ist%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Socialbar+f%C3%BCr+Mittelhessen%3A+Man+erf%C3%A4hrt+ganz+selten%2C+wer+das+%C3%BCberhaupt+ist&amp;description=Wer+sind+notizblog%2C+pulegon%2C+wurfschuh+oder+Quasselette%3F+Mindestens+eines%3A+Digitale+Pers%C3%B6nlichkeiten+im+Internet%2C+exakter+im+Kurznachrichtendienst+Twitter.+Aber+wer+steckt+hinter+ihnen%3A+Mensch+oder+Organisation%3F+Bei+%E2%80%9Emittelhesse%E2%80%9D+ist+es+klar%3A...&amp;tags=Facebook%2CGie%C3%9Fen%2CMittelhessen%2CSocial+Media%2CSocialbar%2CTwitter%2CWetzlar%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Schlecker in Mittelhessen — Sicher geht anders</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/16/schlecker-in-mittelhessen-sicher-geht-anders/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/16/schlecker-in-mittelhessen-sicher-geht-anders/#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 01:10:19 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft und Landwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Bad Endbach]]></category> <category><![CDATA[Bollhorst]]></category> <category><![CDATA[Diethölztal]]></category> <category><![CDATA[Ebsdorfergrund]]></category> <category><![CDATA[Güttner]]></category> <category><![CDATA[Gießen]]></category> <category><![CDATA[Gladenbach]]></category> <category><![CDATA[Greifenstein]]></category> <category><![CDATA[Hadamar]]></category> <category><![CDATA[Haiger]]></category> <category><![CDATA[Haucke]]></category> <category><![CDATA[Hüttenberg]]></category> <category><![CDATA[Herborn]]></category> <category><![CDATA[Laubach]]></category> <category><![CDATA[Lönberg]]></category> <category><![CDATA[Limburg]]></category> <category><![CDATA[Linden]]></category> <category><![CDATA[Marburg]]></category> <category><![CDATA[Mengerskirchen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Schlecker]]></category> <category><![CDATA[Schlitz]]></category> <category><![CDATA[Solms]]></category> <category><![CDATA[Stadtallendorf]]></category> <category><![CDATA[Verdi]]></category> <category><![CDATA[Waldsolms]]></category> <category><![CDATA[Wetter]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=5098</guid> <description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, Sie gehen am Montag zur Arbeit und erfahren: „Wir freuen uns über jeden Tag, an dem Sie sich für unser Unternehmen einsetzen. Und Sie sind wichtig für uns” — Schön, denken Sie. Das ist fein. Und planen im Geiste schon mal die Anschaffung einer neuen Waschmaschine, oder Geschenke für Ostern. Und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/03/simba.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5118" title="Ein Brief zum Abschied" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/03/simba-199x300.jpg" alt="Hier sind Protestplakate" width="199" height="300" /></a><strong>Stellen Sie sich vor, Sie gehen am Montag zur Arbeit und erfahren: „Wir freuen uns über jeden Tag, an dem Sie sich für unser Unternehmen einsetzen. Und Sie sind wichtig für uns” — Schön, denken Sie. Das ist fein. Und planen im Geiste schon mal die Anschaffung einer neuen Waschmaschine, oder Geschenke für Ostern. Und dann hören Sie Ihren Personalchef sagen: „Aber wir wissen momentan selber noch nicht so genau, wo und wie Sie morgen für uns arbeiten”.</strong></p><p><strong>Diese <span class="domtooltips">Atmosphäre<span class="domtooltips_tooltip" style="display: none">Hier finden Sie mehr zum Thema <a href="/category/umwelt/">Umwelt </a></span></span> begleitet inzwischen Schleckermitarbeiterinnen in Mittelhessen — von Schlitz bis Haiger, von Wetter bis Hungen, Langgöns und Hüttenberg– in überwiegender Zahl sind es Frauen, die eine der Filialen der Drogeriekette Schlecker leiten, Frauen, die Regale einräumen, die die Kasse machen, Waren sortieren.</strong></p><p>In den großen Medien wird die Nachricht verbreitet: Eines sei sicher: Die Liste der Märkte, die das angeschlagene, in der Insolvenz stehende Familienunternehmen abstoßen will. Näheres herauszubekommen, von der Unternehmensführung, ist auch für Journalisten, wenn sie nicht zu einem der so genannten Ankermedien gehören, schwierig. Was ist mit den Logistiklagern? Bleiben die nun bestehen, so wie das Logistiklager in Garbenteich. Wie etwa Schleckersprecher Frederic Bollhorst vor wenigen Tagen zitiert wird. Vom zuständigen mittelhessischen Verdi-Sekretär, Joachim Haucke, ist zu hören, dass er selber nicht weiß, was in diesem Lager eigentlich los sei. Keiner da, und wenn, dann Leiharbeiter. Stimmt das? Ist der Eindruck richtig? Die Nummer des auf der Schleckerwebsite angegebenen Pressesprechers, Patrick Hacker, ist seit zwei, seit drei Stunden blockiert. Kein Durchkommen. Gut, die Information bekommt man anders. Schließlich will man ja wenigstens etwas Klarheit in diese Nebelsuppe sich widersprechender Informationen bringen. Immerhin hat die Agentur, die Schlecker seit 2010 in der Pressearbeit betreut, einen Ruf. Doch die freundliche Mitarbeiterin der Agentur kann nur versprechen, die Notiz mit der dringenden Information direkt weiterzuleiten. Mit der Bitte um dringenden Rückruf. Durch Patrick Hacker, durch Frederic Bollhorst, am Ende durch den Chef selber, Prof.Dr. Alexander Güttler. „Sie können sich nicht vorstellen, was bei uns los ist”, sagt die junge Kollegin. Die Hoffnung, vielleicht via Twitter eine kleine Kurznachricht zu erhaschen, einen der drei Männer, die gerade für Schlecker die Krisen-PR managen, läuft ins Leere: Schlecker ist Fehlanzeige in den Tweets.<br /> Aber immerhin: Im Kleinen funktioniert der Informationsfluss. Was macht diese Wackelsituation der vergangenen Wochen mit den Mitarbeitern? Darüber, wieviele Märkte geschlossen wurden, werden, war nun schon genug gesagt worden. Aber hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Je 40 bis 60 Menschen soll es im Schnitt treffen — rechnet Verdi-Mann Haucke hoch. In den drei von Verdi Mittelhessen betreuten Landkreisen Gießen, Marburg und Lahn-Dill. Limburg-Weilburg und der Vogelsbergkreis sind schon wieder andere Bezirke.</p><p>„Für mich ist Schlecker hier wie mein zweites Zuhause geworden”, sagt Lucyna Dwaronat in Rechtenbach. Die 1960 geborene Frau ist seit 22 Jahren Mitarbeiterin, seit rund fünf Jahren Leiterin des Marktes, der direkt an der Frankfurter Straße liegt. Der Hauptdurchgangsstraße des Ortsteils mit Rathaussitz der Gemeinde Hüttenberg. In der Frankfurter geht es Richtung Wetzlar und Butzbach. In direkter Nachbarschaft auf der gleichen Straßenseite ist ein Eiscafe. „Mir tun die alten Leute leid”, sagt die Noch-Filialleiterin. Denn sie weiß seit dem 13. März, dass ihre Filiale auch zu denen gehört, die schließen und deswegen alle Ware in eineim Räumungsverkauf bis zum 25. März draußen sein muss. „Ich kann jetzt unmöglich nachhause gehen”, sagt sie. Mit Leuten reden, ihren Kunden. „Das ist schlimm, wenn Ihr nicht mehr da seid, was sollen wir dann machen”, fragt eine langjährige Stammkundin– Für sie, wie für viele andere alte Rechtenbacher Schleckerkunden ist die gestandene Filialleiterin nur „unsere kleine Lucy” — Klein deswegen, weil sie ihre ersten beruflichen Schritte in der Filiale von Beginn an miterlebt hatten.</p><p>Für ihre Kollegin, Elke Meis, ist trotz „zwölf schöner Jahre” bei Schlecker jetzt so einiges nicht schön: Die Ungewissheit, das Rätselraten, ob nun die Kündigung kommt oder nicht. „Ich kann mir eigentlich nichts anderes mehr vorstellen.”. Ihr eigener Markt ist seit 12. Januar geschlossen. Er war in Pohlheim-Holzheim, im benachbarten Landkreis Gießen. Mit ihren 57 Jahren müsse sie froh sein, wenn sie noch jemand anstellen wolle. Das sei der Fall. Zumindest bestehe die Chance. Am Montag sei das Vorstellungsgespräch. Aber solange sie nicht wisse, wie es denn nun weitergehe, mit ihr und Schlecker, solange wolle sie nicht einfach von sich aus kündigen. „Das wäre doch dumm”. Wie Meis sagt, arbeite sie seit der Schließung ihres Marktes als Springerin. Die weiteste Einsatztour habe sie in die Nähe Friedbergs geführt.<br /> Obwohl beide Frauen nun von der Schließung ihrer Märkte betroffen sind, wollen beide nichts auf ihren Nocharbeitgeber kommen lassen. Die Bezahlung sei gut gewesen, die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, ebenfalls. Ganz anders reagieren andere Marktleitungen im mittelhessischen Raum. Sie wollen entweder gar nicht erst von sich aus mit der Mittelhessenblog-Redaktion reden, sondern verweisen direkt auf die Zentrale –oder sie zeigen wenigstens Mitgefühl für die betroffenen Kolleginnen und bestätigen den Eindruck des Verdi-Sekretärs: Eines ist sicher, dass die Begleitumstände rund um die Schleckermarkt-Schließung alles andere als geordnet sind. „Sie sind chaotisch.”</p><p>Diese 24 Märkte in Mittelhessen sollen laut offizieller Schleckerliste vom 14. März in Mittelhessen geschlossen werden:<br /> Bad Endbach, Am Kurpark 2,<br /> Diethölztal, Hauptstraße 85<br /> Ebsdorfergrund, Dreihäuserstraße 15<br /> Gießen, Gießener Straße 75,<br /> Gladenbach, Marktstraße 7<br /> Greifenstein, Herborner Straße 47<br /> Hadamar, Gymnasiumstraße 11, Mainzer Landstraße 17<br /> Haiger, Bachstraße 23<br /> Herborn, Marburger Straße 52<br /> Hüttenberg, Frankfurter Straße 20<br /> Laubach, Marktplatz 2<br /> Limburg, Westerwaldstraße 111–113, Untergasse 3<br /> Linden, Bahnhofstraße 85<br /> Löhnberg, Auf dem Kalk 2<br /> Marburg (Schloßberg), Universitätsstraße 15<br /> Mengerskirchen, Zum Sportplatz 6<br /> Schlitz, Günthergasse 29–31<br /> Solms, Braunfelser Straße 19<br /> Stadtallendorf, Im Tal 3a<br /> Waldsolms, Tränkwasser 3<br /> Wetter, Alter Graben 3<br /> Wetzlar, Alte Straße 1</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/16/schlecker-in-mittelhessen-sicher-geht-anders/" rel="bookmark">Schlecker in Mittelhessen — Sicher geht anders</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 16. März 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=5098&amp;md5=3c4d6836695ea21cbf07344e6ff45563" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/16/schlecker-in-mittelhessen-sicher-geht-anders/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F03%2F16%2Fschlecker-in-mittelhessen-sicher-geht-anders%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Schlecker+in+Mittelhessen+%E2%80%94+Sicher+geht+anders&amp;description=Stellen+Sie+sich+vor%2C+Sie+gehen+am+Montag+zur+Arbeit+und+erfahren%3A+%E2%80%9EWir+freuen+uns+%C3%BCber+jeden+Tag%2C+an+dem+Sie+sich+f%C3%BCr+unser+Unternehmen+einsetzen.+Und+Sie+sind+wichtig...&amp;tags=Bad+Endbach%2CBollhorst%2CDieth%C3%B6lztal%2CEbsdorfergrund%2CG%C3%BCttner%2CGie%C3%9Fen%2CGladenbach%2CGreifenstein%2CHadamar%2CHaiger%2CHaucke%2CH%C3%BCttenberg%2CHerborn%2CLaubach%2CL%C3%B6nberg%2CLimburg%2CLinden%2CMarburg%2CMengerskirchen%2CMittelhessen%2CSchlecker%2CSchlitz%2CSolms%2CStadtallendorf%2CVerdi%2CWaldsolms%2CWetter%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Entspannung einmal anders: Gestandene Mittelhessen verwandeln Flusen in Fliegen — um zu fischen: Gedanken oder Fische</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/15/entspannung-einmal-anders-gestandene-mittelhessen-verwandeln-flusen-in-fliegen-um-zu-fischen-gedanken-oder-fische/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/15/entspannung-einmal-anders-gestandene-mittelhessen-verwandeln-flusen-in-fliegen-um-zu-fischen-gedanken-oder-fische/#comments</comments> <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 22:46:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Europa]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Tourismus]]></category> <category><![CDATA[Umwelt]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft und Landwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[AAPGAI]]></category> <category><![CDATA[Bert Schaaf]]></category> <category><![CDATA[Fliegenfischen]]></category> <category><![CDATA[Fliegenfischerstammtisch]]></category> <category><![CDATA[Frankreich]]></category> <category><![CDATA[Freizeit]]></category> <category><![CDATA[Gießen]]></category> <category><![CDATA[Lahn]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Schottland]]></category> <category><![CDATA[Spey]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=5082</guid> <description><![CDATA[Spätestens seit dem Hollywood-Film „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ sind die Bilder von Männern, die Angelruten schwingend sich an Fische heranpirschen, mehr als nur einer eingeschworenen Fachöffentlichkeit bekannt: Das, was die beiden grundverschiedenen Brüder Paul und Norman verbindet, ist die gemeinsame Liebe zum Fliegenfischen. Anders als Laien vielleicht denken, fangen Fliegenfischer keine Fliegen. Ihren [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/freizeit-tourismus/fischer2.jpg" title="" class="shutterset_singlepic34" > <img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/34_web20_320x240_fischer2.jpg" alt="Fliegenbau" title="Fliegenbau" /> </a></p><p align="JUSTIFY"><strong>Spätestens seit dem Hollywood-Film „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aus_der_Mitte_entspringt_ein_Flu%C3%9F">Aus der Mitte entspringt ein Fluss</a>“ sind die Bilder von Männern, die Angelruten schwingend sich an Fische heranpirschen, mehr als nur einer eingeschworenen Fachöffentlichkeit bekannt: Das, was die beiden grundverschiedenen Brüder Paul und Norman verbindet, ist die gemeinsame Liebe zum Fliegenfischen. Anders als Laien vielleicht denken, fangen Fliegenfischer keine Fliegen. Ihren Namen verdanken sie den Ködern, die den natürlichen Vorbildern nachempfunden sind. Ein elitärer Sport? Vielleicht. Wenn man nicht ohne 1000-Euro-Routen  auskommen möchte. Das es auch anders geht, beweist eine Runde, die regelmäßig aus ganz Mittelhessen zusammenkommt und sich immer donnerstags in Gießen trifft: Der Fliegenfischer-Stammtisch. In der Gastwirtschaft Hellas.</strong></p><p align="JUSTIFY">„Der Weiteste von uns kommt gegenwärtig aus <a href="http://www.fulda.de/">Fulda</a>, dann ist noch jemand aus Siegen dabei. Im Kern sind wir zur Zeit zwölf“, erzählt Bert Schaaf – der sich in seinem Hauptberuf als Pfarrer in seiner Reiskirchener Gemeinde spätestens dann einen Namen machte, als er hinter seiner Dienstwohnung auf einer großen Wiese in der Nachbarschaft des Friedhofs damit begann, trocken zu fischen. Trocken fischen? „Um die Wurftechniken zu üben, ist das gut“, sagt Schaaf, der in Fliegenfischerkreisen als langjähriger Profi gilt, der zudem einen Ausbilderschein der britischen AAPGAI hat. AAPGAI steht für „<a href="http://www.aapgai.co.uk/instructors/bert_schaaf.html">Association of Advanced Professional Game Angling Instructors</a>“ , Diesen Schein habe er für sich aus reinem Interesse gemacht, erklärt Schaaf, allerdings unterstrich dieser Schein seinen Ruf als ausgewiesener Experte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegenfischen">Fliegenfischen</a>, so sind sich Schaaf und seiner Mitstreiter sicher, sei alles andere als etwas elitäres. „Um das zu machen, kann man schon mit wenigen Euro beginnen. Man braucht eine Rute, Schnur und die Fliegen. Das ist eigentlich alles“, meint Toni Engler. Das es doch ein wenig mehr ist, wird beim Gespräch mit den Männern deutlich. Da ist von Nymphen die Rede, von Nass– und Trockenfliegen. Von Roll– und Kopfwürfen, von verschiedenen Fußlängen. Und immer wieder eines: Übung und die Bereitschaft, nicht ruhig auf einem Stuhl zu sitzen und zu warten, dass die Fische schon anbeißen, sondern dem Fisch hinterher zugehen, ihm quasi den Köder, eben die Fliege in ihren verschiedenen Variationen anzubieten.</p><p align="JUSTIFY">Dabei ist Köder nicht gleich Köder: Der kann winzig klein sein oder auch schon mal entengroß, auf jeden Fall aber immer eines: leicht.</p><p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/freizeit-tourismus/fischer1.jpg" title="" class="shutterset_singlepic33" > <img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/33_web20_320x240_fischer1.jpg" alt="Im Vergleich" title="Im Vergleich" /> </a></p><p align="JUSTIFY">Wie die Köder im Handbetrieb hergestellt werden, zeigen Martin Rau und seine Fliegenfischerfreunde an diesem Abend im Hellas. Nicht weil die Situation eigens für den Besuch eines Journalisten gestellt wurde, sondern weil man das nun häufig mache, wenn man sich zum Stammtisch treffe. Dann werden Bindestöcke ausgepackt, in einfacher Klemmversion, um den Bindestock am Tisch festzuklemmen oder gleich mit einer gemeinsamen mobilen Werkplatte. Zur Ausrüstung gehören Federn, Stoffe, Schnüre, Haken, Ösen. Kugeln. Aus den diversen Zutaten enstehen dann je nach Aufwand innerhalb weniger Minuten Nachbildungen von Eintagsfliegen, Fliegenlarven oder auch der Nachbau eines Grashüpfers.</p><p align="JUSTIFY">Wieviel man für die Zutaten ausgeben muss? Die Männer schmunzeln und meinen: „Auch hier kann man sich mit einigen Euros begnügen und nimmt, was man so findet. Federn, Stoff und Wollreste. Oder man kann die Teile teuer einkaufen.“</p><p align="JUSTIFY">Wieviele Fliegenfischer es im mittelhessischen oder überhaupt in Hessen gibt? „Das lässt sich schwer schätzen“ meint Martin Rau.</p><p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/freizeit-tourismus/fischer3.jpg" title="" class="shutterset_singlepic35" > <img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/35_watermark_320x240_fischer3.jpg" alt="Martin Rau" title="Martin Rau" /> </a></p><p align="JUSTIFY">Denn viele Angler hätten irgendwo im Keller noch eine Fliegenfischerrute stehen. Sie hätten das dann irgendwann einmal ausprobiert und weil sie nicht mit der Art des Fischens zurecht gekommen seien, sich wieder der Art zugewandt, die am weitesten verbreitet.</p><p align="JUSTIFY">„Letztlich verbindet aber beide das eine: Die Liebe zur Natur und der spezielle Weg, auf diese Weise den Kopf frei zu bekommen, um dann Antworten auf Fragen zu finden, die sich im Alltag stellen“, lautet die Botschaft des Fliegenfischerstammtischs.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/15/entspannung-einmal-anders-gestandene-mittelhessen-verwandeln-flusen-in-fliegen-um-zu-fischen-gedanken-oder-fische/" rel="bookmark">Entspannung einmal anders: Gestandene Mittelhessen verwandeln Flusen in Fliegen — um zu fischen: Gedanken oder Fische</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 15. März 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=5082&amp;md5=7cf6673979869c5e62f4332f79125faa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/03/15/entspannung-einmal-anders-gestandene-mittelhessen-verwandeln-flusen-in-fliegen-um-zu-fischen-gedanken-oder-fische/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F03%2F15%2Fentspannung-einmal-anders-gestandene-mittelhessen-verwandeln-flusen-in-fliegen-um-zu-fischen-gedanken-oder-fische%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Entspannung+einmal+anders%3A+Gestandene+Mittelhessen+verwandeln+Flusen+in+Fliegen+%E2%80%94+um+zu+fischen%3A+Gedanken+oder+Fische&amp;description=Sp%C3%A4testens+seit+dem+Hollywood-Film+%E2%80%9EAus+der+Mitte+entspringt+ein+Fluss%E2%80%9C+sind+die+Bilder+von+M%C3%A4nnern%2C+die+Angelruten+schwingend+sich+an+Fische+heranpirschen%2C+mehr+als+nur+einer+eingeschworenen+Fach%C3%B6ffentlichkeit+bekannt%3A+Das%2C...&amp;tags=AAPGAI%2CBert+Schaaf%2CFliegenfischen%2CFliegenfischerstammtisch%2CFrankreich%2CFreizeit%2CGie%C3%9Fen%2CLahn%2CMittelhessen%2CSchottland%2CSpey%2CTourismus%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Mittelhessen — Onlinewüste in Aufbruchstimmung? Eindrücke von der  ersten Socialbar in Marburg</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/16/mittelhessen-onlinewuste-in-aufbruchstimmung-eindrucke-von-der-ersten-socialbar-in-marburg/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/16/mittelhessen-onlinewuste-in-aufbruchstimmung-eindrucke-von-der-ersten-socialbar-in-marburg/#comments</comments> <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:19:51 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Bürgerwille]]></category> <category><![CDATA[Bildung]]></category> <category><![CDATA[Blogs in Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Internet]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Carrie Dohe]]></category> <category><![CDATA[Evangelische Kirche Kurhessen Waldeck]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Flickr]]></category> <category><![CDATA[Gießen]]></category> <category><![CDATA[Hanno Groth]]></category> <category><![CDATA[Kerstin Probiesch]]></category> <category><![CDATA[Marburg]]></category> <category><![CDATA[Roland Michel]]></category> <category><![CDATA[Silvia Grundmann]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Socialbar]]></category> <category><![CDATA[Sophie Scholz]]></category> <category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category> <category><![CDATA[Thomas Arndt]]></category> <category><![CDATA[Twitter]]></category> <category><![CDATA[Umweltbeauftragte]]></category> <category><![CDATA[Youtube]]></category> <category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=4901</guid> <description><![CDATA[  Mittelhessen ist, aus dem Blickwinkel internetaktiver Menschen, für die die Begriffe Facebook, Twitter, Xing oder Diigo und Flickr normale Alltagsvokabeln sind, wie für andere Backhausbrot, Kegelbahn oder Schoppepetzer, anscheinend noch ein Landstrich mit „vielen Entwicklungsmöglichkeiten”. Das zumindest ist eines der Resultate des ersten Socialbar-Treffens, das in Marburg  veranstaltet wurde. Zum Auftakt waren rund 30 [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4946" class="wp-caption aligncenter" style="width: 546px"><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/introsocialbar.jpg"><img class=" wp-image-4946   " title="Erste Socialbar in Marburg" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/introsocialbar.jpg" alt="" width="536" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Repro: Mittelhessenblog –Quelle: Socialbar.de</p></div><p> </p><p><strong>Mittelhessen ist, aus dem Blickwinkel internetaktiver Menschen, für die die Begriffe Facebook, Twitter, Xing oder Diigo und Flickr normale Alltagsvokabeln sind, wie für andere Backhausbrot, Kegelbahn oder Schoppepetzer, anscheinend noch ein Landstrich mit „vielen Entwicklungsmöglichkeiten”. Das zumindest ist eines der Resultate des ersten Socialbar-Treffens, das in Marburg  veranstaltet wurde. Zum Auftakt waren rund 30 interessierte Mittelhessen gekommen.</strong></p><p><a href="http://www.barrierefreie-informationskultur.de/">Kerstin Probiesch</a> und <a href="http://gradmesser.blog.biomail.de/">Hanno Groth</a> heißen die zwei Organistoren des  ersten Socialbar-Treffen für Marburg, das erste  überhaupt in Mittelhessen. Probiesch ist selbständige Beraterin für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media#Technologien">Social Media</a>, Barrierefreiheit im Internet, Webkompetenz, sprich, für alles, was in irgendeiner Weise damit zu tun hat, wie man sich im Internet bewegt.</p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/socialbar-marburg-2/kerstin-probiesch.jpg" title="" class="shutterset_singlepic30" > <img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/30_web20_320x240_kerstin-probiesch.jpg" alt="Kerstin Probiesch" title="Kerstin Probiesch" /> </a><p>Groth ist, so seine eigene Beschreibung in seinen Twitterprofil, Netzwerkarchitekt und Projektentwickler. Angesichts des Vorlaufs, mit dem die erste Veranstaltung ihrer Art im mittelhessischen Raum, im angestammten Medium, nämlich dem Internet, verbreitet worden war, hatten beide eigentlich mit einem größeren Echo gerechnet, sehen aber Chancen für ein neues Treffen, das voraussichtlich bereits März oder April stattfinden könnten.  <a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/socialbar-marburg-2/hannogroth.jpg" title="" class="shutterset_singlepic29" > <img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/29_watermark_320x240_hannogroth.jpg" alt="Hanno Groth" title="Hanno Groth" /> </a> Groth hatte zur Einführung ins Thema eine eigene Untersuchung über die Nutzung von Twitter, Facebook und anderer interaktiver Dienste wie  im Marburger Raum vorgestellt.  Diese spiegelte eher eine verhaltene Nutzung wider. Die Ergebnisse, so Groth, könnten auch auf den restlichen  restlichen mittelhessischen Raum übertragen werden.</p><p>Die Idee der Socialbar selber ist inzwischen vier  Jahre alt und wurde in Berlin geboren. Bislang hatten die Treffen immer in großen Städten wie Berlin, Köln, Stuttgart oder München stattgefunden. Mit Marburg war es zum ersten Mal eine kleinere Stadt. Die Kernidee: Vertreter der Zivilgesellschaft im Internet zusammenbringen, damit diese dort ihre Gedanken austauschen und gemeinsame Ideen dann offline, also im realen analogen Welt aus „Fleisch und Blut”, umsetzen. Im Kern steht der Einsatz für eine „bessere und nachhaltigere Welt”, sprich Gedanken rund um den Umweltschutz, Generationenmiteinander und andere Themen, die ursprünglich aus der Arbeit der Lokalen Agenda 21, der sozialen Arbeit der Kirchen bekannt sich, finden sich verändert und zeitlich angepasst bei Akteuren der Social Bar. Geht es um das Vernetzen im Internet, sind in der Regel Blogs oder Werkzeuge wie Facebook, Twitter oder Youtube gemeint.  Auf den Gedanken  der Socialbar war 2008   <a href="http://socialbar.de/wiki/Benutzer:S0phie_Sch0lz">Sophie Scholz</a> in Berlin gekommen.</p><p>Anders als in einem Netzwerk  wie Xing, das vom Grundgedanken der direkten Anbahnung von Geschäftskontakten dient, geht es bei der Socialbar aber um etwas anderes: „Wer hier mitorganisiert, Vorträge hält, tut das in erster Linie nicht, um sich selber anzupreisen oder vorzustellen. Im Vordergrund steht das gegenseitige Kennenlernen und dann über Social Media das Voranbringen gemeinsamer Ideen”, machten Probiesch und Groth im ersten Teil des rund dreistündigen Treffens klar. Das am Ende zwischen der Theorie des Anspruchs, sich vollständig als Teilnehmer zurückzunehmen und der Praxis, ohne eigene Erfahrungen keine Impulse geben zu können, geschweige denn, ohne den eigenen Verein, das eigene Unternehmen kurz zu umreißen, kaum ein Netzwerken möglich ist, ist eine andere Sache, schmälert aber nicht den Wert der Socialbar.</p><p>„Am besten überlegt Ihr Euch erst einmal, was Ihr in den Social Media schreibt”, riet Kerstin Probiesch für das künftige Vernetzen. Sie seien zwar ein nützliches Werkzeug, um sich zu vernetzen. Nur, was einmal im Internet kursiere, könne nur schwer wieder gelöscht werden.  Genauso wichtig sei das Zielpublikum: Schüler etwa erreiche man heute eher mit einer Nachricht in Facebook als mit klassischen Faltzetteln. Probiesch meinte aber auch, dass etwa Wer-kennt-wen (WKW) doch besser als sein Ruf sei und ebenfalls ein gutes Werkzeug für Vernetzung. Die Webberaterin, die die verschiedenen Dienste immer wieder miteinander vergleicht, ging auch auf die Unterschied zwischen Twitter, Facebook und Google+ ein. Der Der Dienst, den Google als Angriff auf Facebook gedacht hatte, ist aus ihrer Sicht zu glatt. Insbesondere die Tatsache, dass Texte, die spontan geschrieben würden, hinterher um kleine individuelle Merkmale wie Vertipper gebracht würden, beraube diese ihrer Einzigartigkeit. Auf der anderen Seite müsse man eine Grenze ziehen: „Nicht jede Lebensäußerung muss in Facebook oder Twitter stehen”, kritisiert sie die Manie vieler FB-Nutzer, quasi ihr Leben minütlich zu dokumentieren.</p><p> </p> [Diaschau zeigen]<p> </p><p>Wie es um die Nutzung von Twitter, Facebook und Co in der Universitätstadt aussieht, machte Groth mit Zahlen der von ihm untersuchten Gruppen deutlich. So hätten hätten rund 50 Prozent Twitter wieder beendet. Am Beispiel des Kfz belegte Groth, dass hier zumindest Facebook eine gewisse Bedeutung habe. Zum Zeitpunkt seiner Untersuchung sprachen 139 Facebooknutzer über das Kulturzentrum. Gegenwärtig (Anm.: zum Zeitpunkt der Anfertigung dieses MHB-Artikels) sind es 42 auf der <a href="https://www.facebook.com/pages/Kulturladen-KFZ-Marburg/124657797577472?sk=app_2309869772">Fanseite </a>des Kfz, die darüber sprechen.</p><p>Eine kurze Rundfrage unter den Besuchern lieferte ein ähnliches Bild: Diejenigen, die ohnehin bloggen oder sich regelmäßig im Internet bewegen, benutzen in der Regel auch einen oder mehrere der Social-Media-Dienste. Unter den 30 Besuchern war es aber rund eine Handvoll, abgesehen von den beiden Organisatoren der Socialbar und anwesenden Journalisten, für die diese Handwerkzeuge zum Alltag gehören. Eine alternative Meinung kam allerdings von einem Vertreter der Piratenpartei. Er sagte, dass für ihn Emails immer noch die informativste Art des Meinungs– und Gedankenaustauschs seien.</p><p>Der Grund, die Socialbar zu besuchen, lag für viele in einer direkten persönlichen Einladung.  <a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/socialbar-marburg-2/thomas-arndt.jpg" title="" class="shutterset_singlepic31" > <img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/gallery/cache/31_watermark_320x240_thomas-arndt.jpg" alt="Thomas Arndt" title="Thomas Arndt" /> </a> So auch für Thomas Arndt, den Umweltbeauftragten des evangelischen Kirchenkreises der Stadt Marburg. Er bekannte freimütig, bislang mit Social Media noch keine großen Erfahrungen gesammelt zu haben.  Von dieser Veranstaltung wolle er auf jeden Fall Impulse und Anregungen mitnehmen, sagte Arndt. Dass die digitale Vernetzung auch unter den Seiten der evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck noch ausbaufähig ist, beweist die Probe aufs Exempel. Wer mit Arndt übers Netz direkt in Verbindung treten möchte, dürfte auf Schwierigkeiten stoßen. Denn auch nach einer gezielten <a href="http://www.ekmr.de/index.php?id=5&amp;L=0">Suchanfrage</a> tritt Arndt weder auf der Internetseite des evangelischen Kirchenkreises Marburg noch auf der übergeordneten Seite der <a href="http://www.ekkw.de/umwelt/">EKKW  </a>als Umweltbeauftragter in Erscheinung. Lediglich über eine Archivsuchfunktion wird Arndt in einem <a href="http://www.ekkw.de/aktuell/archiv_4874.htm">Artikel </a>der Agentur epd als Umweltbeauftragter des evangelischen Kirchenkreises genannt. Wer allerdings Arndt nur mit den Suchbegriffen „Thomas Arndt, Umweltbeauftragter” sucht, also nicht zielgerichtet, der bekommt wenigstens in der Googlesuche eine Telefonnummer in einem Text auf der zentralen Seite des Umweltbeauftragten der EKKW eingeblendet. Es handelt sich dabei um einen Artikel aus dem Jahr 2006 der Januar/Februar-Ausgabe von “Kirche in Marburg” über „<a href="http://www.ekkw.de/umwelt/?_site=grabsteine&amp;_part=perspektive&amp;_doc=html">Billige Grabsteine durch Kinder– und Sklavenarbeit</a>”.</p><p>Für <a href="http://www.uni-marburg.de/fb03/ivk/religionswissenschaft/personalia/dohe">Carrie Dohe</a> bieten Social Media einen etwas anderen Ansatz. Die Religionswissenschaftlerin aus Chicago arbeitet an der Philippsuniversität in Marburg als Gastforscherin und Lehrbeauftragte in Marburg und in Chicago an   ihrer Doktorarbeit.  Gegenwärtig beginnt sie ein neues Forschungsprojekt, das sich mit Religion und Ökologie befasst. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt dabei in Marburg.  In der Socialbar sieht die Wissenschaftlerin, die auch in Facebook ein Profil hat, eine Möglichkeit, ihre Arbeit voranzubringen.</p><p>Roland Michel hatte die schiere Neugier auf die Veranstaltung getrieben. Der Rentner hofft darauf, dass sich über die Socialbar vielleicht gerade für ältere Mitmenschen abseits jeder offiziellen politischen oder behördlichen Institution Möglichkeiten entwickeln lassen, wie  Bezieher kleiner Renten am kulturellen Leben teilnehmen können und nicht ausgeschlossen werden. „Ich habe hier etwas im Auge. Noch ist das Ganze aber nicht spruchreif. Die Socialbar hat dafür aber einige interessante Anregungen geliefert”, so Michel.</p><p>„Ihr müsst sehen, dass Ihr nicht nur Marburg ansprecht, sondern noch darüber hinaus geht. Eure Idee ist nämlich gut”, war wiederum ein Echo, das aus dem Publikum Silvia Grundmann zu hören bekam. Sie stellt die Idee der alternativen Stadtführungen vor, ein gemeinsames Projekt der Bundjugend und der Weltläden. Bei dem Projekt geht es um ein kritischen Blick hinter Auswirkungen globalisierter Wirtschaftsbeziehungen vor der eigenen Haustür. Bundesweit wird das Projekt zwar mit der <a href="http://www.weltbewusst.org/">Weltbewusst</a> beworben, wie Grundmann findet, sei die Idee in der Fläche aber noch nicht so weit verbreitet. Auf der Website selber wird auf 35 Städte hingewiesen, in denen es Ansprechpartner gibt. Mittelhessen ist dort bisher nur mit Eva Winter und Hanna Momour in Gießen vertreten, die dort den weltbewussten Stadtrundgang anbieten. Marburg selber wird auf dieser Karte nicht aufgeführt.</p><p>Wie die Chancen, dass Silvia Grundmann, Thomas Arndt oder auch Roland Michel mit ihren Ideen und Vernetzungswünschen nach dieser ersten Socialbar in Mittelhessen, in Marburg, nun weiter vorankommen,  werden sich zeigen. Die Stimmung, die an diesem Abend in Marburg zu spüren war, lässt zumindest hoffen, dass nun einige weitere Impulse für die Vernetzung von Vereinen, diversen kreativen und findigen Köpfen nichht nur in Marburg gelegt wurden. Dass es eine nächste Socialbar geben wird, sind sich Probiesch und Groth sicher. Ob wieder in Marburg, Gießen, Wetzlar, Limburg, Haiger , Alsfeld oder einer anderen mittelhessischen Stadt, wird sich weisen. „Was gebraucht wird, sind Leute, die bereit sind, es zu tun. Wir helfen jedenfalls gerne” sagen beide. Eines dürfte aber auch klar sein: Ohne Sponsoring oder Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort gehe es nicht. In dem Falle war es das <a href="http://www.ttz-marburg.de/">Technologie– und Tagungszentrum</a>, das zu den Stadtwerken Marburg gehört.</p><p> </p><p>————-<br /> <em><span style="color: #800000;">Redaktioneller Hinweis: Für das Mittelhessenblog hat der Marburger Kameramann Hans Magnus Pechel, Inhaber des <a href="http://www.medienbuero-marburg.de/"><span style="color: #800000;">Medienbüro Marburg</span></a>,  ein Video über diesen Abend gedreht. Dieser Beitrag wird in den nächsten Tagen ebenfalls auf dem Mittelhessenblog zu sehen sein. Pechel hatte  sich vor einigen Wochen entschieden, die redaktionelle Arbeit des Mittelhessenblog zu unterstützen. Diese Produktion ist die erste gemeinsame Arbeit.</span></em></p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/16/mittelhessen-onlinewuste-in-aufbruchstimmung-eindrucke-von-der-ersten-socialbar-in-marburg/" rel="bookmark">Mittelhessen — Onlinewüste in Aufbruchstimmung? Eindrücke von der  ersten Socialbar in Marburg</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 16. Februar 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4901&amp;md5=c27ee93a961a3aec3f0c0443a3d14902" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/16/mittelhessen-onlinewuste-in-aufbruchstimmung-eindrucke-von-der-ersten-socialbar-in-marburg/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F02%2F16%2Fmittelhessen-onlinewuste-in-aufbruchstimmung-eindrucke-von-der-ersten-socialbar-in-marburg%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Mittelhessen+%E2%80%94+Onlinew%C3%BCste+in+Aufbruchstimmung%3F+Eindr%C3%BCcke+von+der++ersten+Socialbar+in+Marburg&amp;description=%C2%A0+Mittelhessen+ist%2C+aus+dem+Blickwinkel+internetaktiver+Menschen%2C+f%C3%BCr+die+die+Begriffe+Facebook%2C+Twitter%2C+Xing+oder+Diigo+und+Flickr+normale+Alltagsvokabeln+sind%2C+wie+f%C3%BCr+andere+Backhausbrot%2C+Kegelbahn+oder+Schoppepetzer%2C+anscheinend...&amp;tags=Carrie+Dohe%2CEvangelische+Kirche+Kurhessen+Waldeck%2CFacebook%2CFlickr%2CGie%C3%9Fen%2CHanno+Groth%2CKerstin+Probiesch%2CMarburg%2CRoland+Michel%2CSilvia+Grundmann%2CSocial+Media%2CSocialbar%2CSophie+Scholz%2Csoziale+Netzwerke%2CThomas+Arndt%2CTwitter%2CUmweltbeauftragte%2CYoutube%2CZivilgesellschaft%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Bundesverfassungsgericht watscht geizige Hessen ab: Bundesland  bricht mit Gehältern für  junge Professoren die Verfassung — Marburger Chemieprofessor bekommt Recht</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/14/bundesverfassungsgericht-watscht-geizige-hessen-ab-bundesland-bricht-mit-gehaltern-fur-junge-professoren-die-verfassung-marburger-chemieprofessor-bekommt-recht/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/14/bundesverfassungsgericht-watscht-geizige-hessen-ab-bundesland-bricht-mit-gehaltern-fur-junge-professoren-die-verfassung-marburger-chemieprofessor-bekommt-recht/#comments</comments> <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 20:47:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Bürgerwille]]></category> <category><![CDATA[Bildung]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Europa]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft und Landwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Alimentation]]></category> <category><![CDATA[Art. 33 Grundgesetz]]></category> <category><![CDATA[Beamte]]></category> <category><![CDATA[Beamtengehalt]]></category> <category><![CDATA[Bernhard Roling]]></category> <category><![CDATA[Besoldungsgesetz]]></category> <category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht.]]></category> <category><![CDATA[EU]]></category> <category><![CDATA[Fürsorgepflicht]]></category> <category><![CDATA[Forschung]]></category> <category><![CDATA[Hessen-Portrait]]></category> <category><![CDATA[Hochschulpakt]]></category> <category><![CDATA[Juniorprofessor]]></category> <category><![CDATA[Karlsruhe]]></category> <category><![CDATA[Lehre]]></category> <category><![CDATA[Marburg]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Professoren]]></category> <category><![CDATA[Professorenbesoldung]]></category> <category><![CDATA[Treueverhältnis]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftskraft]]></category> <category><![CDATA[Wolf Klinz]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=4875</guid> <description><![CDATA[Mittelhessen steht einmal mehr im Rampenlicht. Diesmal nicht mit  Pilotprojekten zur Bioenergie, in der Telemedizin oder der Breitbandvernetzung ländlicher Räume, sondern beim Kampf um Lohngerechtigkeit — besser gesagt, beim Kampf um verfassungsgemäße Gehälter für Professoren. Die Karlsruher Richter gaben dem  Marburger Hochschullehrer Bernhard Roling Recht, dass er verglichen mit seinen Anstrengungen um eine qualifizierte akademische [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittelhessen steht einmal mehr im Rampenlicht. Diesmal nicht mit  Pilotprojekten zur Bioenergie, in der Telemedizin oder der Breitbandvernetzung ländlicher Räume, sondern beim Kampf um Lohngerechtigkeit — besser gesagt, beim Kampf um verfassungsgemäße Gehälter für Professoren. Die Karlsruher Richter gaben dem  Marburger Hochschullehrer Bernhard Roling Recht, dass er verglichen mit seinen Anstrengungen um eine qualifizierte akademische Bildung, seiner Verantwortung für Lehre und Forschung und dem in der Öffentlichkeit mit dem Amt verbundenen Ansehen einfach zu wenig verdiene, so sehr, dass dadurch das Grundgesetz verletzt wird. Das Urteil, so die Einschätzung, ist nicht nur ein Signal für  Hessen, sondern gleich für alle jungen Hochschullehrer, noch mehr überhaupt für das Beamtentum.<br /> </strong></p><p>Über das <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg12-008.html">Urteil</a> an sich haben, kaum das es gesprochen war, bereits Nachrichtenagenturen einschließlich der Leitmedien und Tageszeitungen berichtet. So richtungsweisend das Urteil sein mag, interessant ist genauso, wer der Mensch ist, der Wissenschaftler, der sich neben seiner Hochschularbeit noch den Gang vor Gericht aufgeladen hatte. Interessant ist auch, wo sich das Land Hessen selber denn sieht, der nun als knausriger Verfassungsbrecher abgestrafte Dienstherr. Die Mittelhessenblog-Redaktion hat um die Ecke geguckt und dabei einen Querschnitt aus im Netz verfügbaren Informationen erstellt.</p><p>Was war geschehen? Ein junger Chemieprofessor, Jahrgang 1965, hatte in Marburg 2005 eine Stelle als so genannter W-Professor angetreten. Und bald gemerkt, dass er nach seiner Auffassung zu wenig für die geleistete Arbeit und von ihm erwartete Arbeit bekam. Roling zog vor das Verwaltungsgericht in Gießen und das winkte 2011 den ganzen Fall zur Vorlage nach Karlsruhe durch. Dort kam es, was in derlei Fällen höchst selten der Fall ist, zu einer öffentlichen Verhandlung und am 14. Februar zum Urteilsspruch.<br /> Genau zehn Jahre vor dem Antritt seiner Professorenstelle  gehörte Prof.Dr. Bernhard Roling, damals noch als frischer Dr. Bernhard Roling zu den besten 76 jungen Wissenschaftlern, die am 6. Dezember 1995 für ihre hervorragenden Leistungen in ihren Doktorarbeiten an der <a href="http://www.uni-muenster.de/Rektorat/upm/upm51206.htm">Westfälischen Wilhelms-Universität Münster</a> ausgezeichnet worden waren. Damals war Roling rund 30 Jahre alt und hatte bereits eine intensive Zeit des Lernens und Forschens hinter sich gebracht. In den folgenden Jahren war Roling dann als Privatdozent an der Universität beschäftigt. Noch drei Jahre, bevor er die Professorenstelle an der Philipps-Universität in Marburg antrat, belegt eine Dissertation, dass Roling anderen Kollegen bei der Erlangung des Doktorgrades mit <a href="http://wzeu.ask.com/r?t=p&amp;d=eu&amp;s=de&amp;c=a&amp;app=a16&amp;dqi=&amp;askid=&amp;l=dir&amp;o=10181&amp;sv=0a652943&amp;ip=54a2dd2e&amp;id=D730CBB2C8AECFDC688719ACA8B07DED&amp;q=Bernhard+Roling&amp;p=1&amp;qs=0&amp;ac=24&amp;g=3702nHKkDDlB8W&amp;cu.wz=0&amp;en=te&amp;io=0&amp;ep=&amp;eo=&amp;b=a010&amp;bc=&amp;br=&amp;tp=d&amp;ec=1&amp;pt=Untersuchung%20der%20Ionendynamik%20in%20Li...&amp;ex=tsrc%3Dtled&amp;url=&amp;u=http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-265/0titel.pdf">Rat und Tat zur Seite steht.</a> Dass Roling keineswegs den Typus eines der „faulen Säcke” bediente, mit dem EX-Bundeskanzler Gerhard Schröder Lehrer aufs Korn nahm, belegen unter anderem Veröffentlichungen über Forschungsergebnisse in der Zeitschrift für Physikalische Chemie .  Vor kurzem erst machte seine Arbeitsgruppe mit der Entwicklung einer elektrochemischen Mikromesszelle von sich reden. Diese Zelle kann sehr niedrige Elektrolytmengen messen und deswegen, so die Einschätzung im schweizerischen Bulletin Online, eine mögliche Batterie der Zukunft sein. Das Bulletin ist die Fach– und Verbandspublikation von <a href="http://www.bulletin-online.ch/de/themen/energietechnik/artikel-detailansicht/news/6114-elektrochemische-mikromesszelle-fuer-die-batterie-der-zukunft.html">Electrosuisse und VSE</a> . Einen Eindruck seiner Arbeit vermittelt auch ein Videobeitrag, in dem Roling die Geschichte Ionischer Flüssigkeiten erläutert.</p><p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/8909130?title=0&amp;color=ffffff" frameborder="0" width="400" height="225"></iframe></p><p><a href="http://vimeo.com/8909130">Folge 35 — Die Geschichte der ionischen Flüssigkeiten</a> from <a href="http://vimeo.com/user1761000">Chymiatrie</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p><p>Mit anderen Worten: Roling tritt damit einmal mehr den Beweis an, dass er seinem Dienstherrn, dem Land Hessen, durchaus nicht auf der Tasche herumliegen will, sondern für das Geld, das ihm von Rechts wegen zusteht, etwas leisten will. Und sofern man der Botschaft Glauben schenken will, sieht Hessen sich ja durchaus in Deutschland als eines der wohlhabenden Länder, geht es etwa um Fragen des Länderfinanzausgleichs. Zudem sieht sich Hessen selber als eine der stärksten Wirtschaftsregionen Europas und letzlich als Deutschlands Motor der Wirtschaft. So jedenfalls beschreibt Dr. Wolf Klinz auf seiner <a href="http://www.wolf-klinz.de/index.php/kurzportrait-hessen.html">Website</a> seine hessische Heimat. Nicht als eingefleischter Lokalpatriot, sondern als Mitglied des Europäischen Parlaments. Klinz ist Freidemokrat. Eigentlich, so sollte man meinen, hätte dies ausreichen müssen, jungen Wissenschaftlern, die  ihr Wissen im Hochschuldienst an die weitergeben und vermitteln wollen, genügend finanzielle Anreize durch ein angemessenes Professorengehalt im Sinne der Verfassung zu geben. Tat es aber anscheinend nicht. Das passt ebensowenig ins Bild wie der Protestschrei, der 2010 durch das Bundesland ging, vorangetrieben unter anderem wieder durch Mittelhessen. Was  Professoren,Lehrer  Schüler und Studenten damals auf die Barrikaden steigen ließ: Die angekündigte Kürzung von <a title="Bil­dungs­land Hes­sen: 34 Mil­lio­nen weni­ger für Hoch­schu­len — Mit­tel­hes­si­sche Uni­prä­si­den­ten rea­gie­ren mit offe­nem Brief" href="http://www.mittelhessenblog.de/2010/04/29/bildungsland-hessen-34-millionen-weniger-fuer-hochschulen-mittelhessische-unipraesidenten-reagieren-mit-offenem-brief/">34 Millionen Euro</a> im Bildungsbereich.</p><p> </p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/14/bundesverfassungsgericht-watscht-geizige-hessen-ab-bundesland-bricht-mit-gehaltern-fur-junge-professoren-die-verfassung-marburger-chemieprofessor-bekommt-recht/" rel="bookmark">Bundesverfassungsgericht watscht geizige Hessen ab: Bundesland  bricht mit Gehältern für  junge Professoren die Verfassung — Marburger Chemieprofessor bekommt Recht</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 14. Februar 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4875&amp;md5=5b2810fd3505739ed2ba6bb1779e3bdb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/14/bundesverfassungsgericht-watscht-geizige-hessen-ab-bundesland-bricht-mit-gehaltern-fur-junge-professoren-die-verfassung-marburger-chemieprofessor-bekommt-recht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F02%2F14%2Fbundesverfassungsgericht-watscht-geizige-hessen-ab-bundesland-bricht-mit-gehaltern-fur-junge-professoren-die-verfassung-marburger-chemieprofessor-bekommt-recht%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Bundesverfassungsgericht+watscht+geizige+Hessen+ab%3A+Bundesland++bricht+mit+Geh%C3%A4ltern+f%C3%BCr++junge+Professoren+die+Verfassung+%E2%80%94+Marburger+Chemieprofessor+bekommt+Recht&amp;description=Mittelhessen+steht+einmal+mehr+im+Rampenlicht.+Diesmal+nicht+mit%C2%A0+Pilotprojekten+zur+Bioenergie%2C+in+der+Telemedizin+oder+der+Breitbandvernetzung+l%C3%A4ndlicher+R%C3%A4ume%2C+sondern+beim+Kampf+um+Lohngerechtigkeit+%E2%80%94+besser+gesagt%2C+beim+Kampf...&amp;tags=Alimentation%2CArt.+33+Grundgesetz%2CBeamte%2CBeamtengehalt%2CBernhard+Roling%2CBesoldungsgesetz%2CBundesverfassungsgericht.%2CEU%2CF%C3%BCrsorgepflicht%2CForschung%2CHessen-Portrait%2CHochschulpakt%2CJuniorprofessor%2CKarlsruhe%2CLehre%2CMarburg%2CMittelhessen%2CProfessoren%2CProfessorenbesoldung%2CTreueverh%C3%A4ltnis%2CWirtschaftskraft%2CWolf+Klinz%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Bange machen? Fehlanzeige! Schlagerstar Michelle Nr 1 aus Biebertal bei Casting für „My Name is” — Am 15. Juni Ausstrahlung bei RTL II</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/12/bange-machen-fehlanzeige-schlagerstar-michelle-nr-1-aus-biebertal-bei-casting-fur-my-name-is-am-15-juni-ausstrahlung-bei-rtl-ii/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/12/bange-machen-fehlanzeige-schlagerstar-michelle-nr-1-aus-biebertal-bei-casting-fur-my-name-is-am-15-juni-ausstrahlung-bei-rtl-ii/#comments</comments> <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 18:16:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Kultur]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA["My Name is..."]]></category> <category><![CDATA[Aktion Mensch]]></category> <category><![CDATA[Biebertal]]></category> <category><![CDATA[Köln]]></category> <category><![CDATA[Michel Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Michelle]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[RTL II]]></category> <category><![CDATA[Schlagerstar Michelle Nr1.]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=4842</guid> <description><![CDATA[Schlagerstar Michelle Nr1 freut sich über langen handschriftlichen Fanbrief. Mindestens genauso groß ist die Freude über die Teilnahme an der Show „My Name is…” Foto: Mittelhessenblog /v.Gallera Es ist wohl der Höhepunkt in der bisherigen musikalischen Laufbahn des 20-jährigen Musikers Michel Schmidt aus dem mittelhessischen Biebertal: Die Castingteilnahme für die RTL-II-Show „My Name is” . [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;"><dl id="attachment_4863" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/schmidt11.jpg"><img class="wp-image-4863  " title="Schlagerstar Michelle Nr.1" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/02/schmidt11-300x201.jpg" alt="" width="500" height="401" /></a></dt><dd class="wp-caption-dd">Schlagerstar Michelle Nr1 freut sich über langen handschriftlichen Fanbrief. Mindestens genauso groß ist die Freude über die Teilnahme an der Show „My Name is…” Foto: Mittelhessenblog /v.Gallera</dd></dl></div><p><strong><br /> </strong></p><p><strong>Es ist wohl der Höhepunkt in der bisherigen musikalischen Laufbahn des 20-jährigen Musikers Michel Schmidt aus dem mittelhessischen Biebertal: Die Castingteilnahme für die RTL-II-Show „My Name is” . Am  Sonnabend war er dort,   gemeinsam mit Freunden und Familie .  In der Show werden die besten Pop-Imitatoren gesucht. Die Sendung selber soll am 15. Juni ausgestrahlt werden. Wie er berichtet, ist er nun dabei.<br /> </strong></p><p>Das allein ist aber nicht das Entscheidende. Das ist eher etwas anderes: Denn nach Köln war eigentlich Schlagerstar Michelle Nr. 1 gefahren Und das Besondere, was für  sein Leben Normalität ist: Der Privatmann Schmidt wie auch die von ihm geschaffene Bühnenfigur sitzen im Rollstuhl. Mit der Musik und der von ihm im Lauf von rund vier Jahren geschaffenen Bühnenfigur Schlagerstar Michelle Nr. 1 habe er es geschafft, behinderten und kranken Menschen Mut zu machen, schlimme oder ausweglos scheinende Situationen zu überwinden, berichtet er.</p><p>Der junge Musiker weiß, wovon er spricht. Denn selber braucht er selber ebenfalls den Rollstuhl, ist zur Bewältigung des Alltags auf fremde Hilfe angewiesen. Dennoch will er unbedingt, soviel es geht,  alles alleine machen -  ohne fremde Hilfe.</p><p>In Köln nun seien an diesem Sonnabend rund 500 gekommen, die sich dem Casting stellen wollten, darunter auch einige Gesichter aus „Deutschland sucht den Superstar”. Er habe zum Glück nicht so lange warten müssen, sondern sei zügig an der Reihe gewesen. Um dann am Ende zu erfahren, dass er mit seinem Auftritt die Castingjury überzeugt habe. Im Internet hatte die Ufa die neue Staffel für „My Name is..Sei Dein Star” bereits beworben und potentiellen Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, sich  mit Videobeiträgen <a href="http://www.yourchance.de/casting/Casting__My_Name_Is_-_Sei_Dein_Star__Staffel_2/648">vorzustellen</a>. Die Castingtermine selber sollten im Januar und Februar  dann in Berlin, München und Köln stattfinden.<br /> In der Sendung können diejenigen, die eine berühmten Musiker imitieren, die Chance nutzen und vor einem größeren Publikum beweisen, wie gut sie wirklich sind.<br /> Der Herausforderung will sich der junge Biebertaler stellen, der mit seiner Bühnenfigur musikalisch die Schlagersängerin Michelle (mit bürgerlichem Namen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michelle_%28S%C3%A4ngerin%29">Tanja Shitawey</a>) imitiert. Am 15. Juni nun wird sein Auftritt in der RTL-II-Sendung um 20.15 Uhr ausgestrahlt.</p><p>Auf diesem Weg habe ihm die Musik geholfen und Michelle Nr.1 zeige die Stärke, die nicht nur die Fans spüren würden, sondern auch der ganz normale Michel Schmidt.<br /> Den Drang, etwas mit Musik zu machen, habe er schon immer gespürt.  Er nimmt als Jugendlicher Gesangsunterricht — arbeitet mit der Pop-Poetin Nette zusammen. Zwischen 2005 und 2007 nimmt er die ersten CD auf, tritt öffentlich auf, dann geschieht der Rückzug aus der Öffentlichkeit. 2010 schließlich, auf dem Hessentag in Stadtallendorf, gelingt ihm die Rückkehr auf die Bühne — die er mit Hilfe von Sicherheitsleuten erreicht. Als diese ihn mit seinem Rollstuhl auf die Bühne hieven, überkommt ihn ein Gefühl zwischen „Ins nächste Mauseloch verschwinden” und „Augen zu und durch”. Der Auftritt wird ein Erfolg. Was folgt, sind weitere Bühnenauftritte und zwei neue CD-Produktionen zu Beginn und Ende 2011. Bei der Produktion seiner CD wird er von der <a href="http://www.aktion-mensch.de/">Aktion Mensch</a> unterstützt.<br /> 2012 nun soll es im Sommer mit einer neuen CD weiter vorangehen. Weitere Auftritte soll es natürlich auch geben. Einer der <a href="https://www.facebook.com/events/332022550151238/">nächsten</a> wird am 4. März im <span class="domtooltips">Rahmen<span class="domtooltips_tooltip" style="display: none">Hier finden Sie mehr zum Thema <a href="/category/umwelt/">Umwelt </a></span></span> einer Veranstaltung der Biebertaler Kulturinitiative sein.<br /> Was Schmidt in der jüngeren Vergangenheit besonders gefreut hatte, war ein langer handschriftlicher Brief einer Frau aus dem Braunfelser Ortsteil Philippstein. „Sie muss vermutlich nach meine Adresse gefahndet haben, um mir diesen Brief schreiben zu können. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich den Brief erhalten hatte, wusste ich gar nichts von ihr. Umso mehr freut es mich natürlich, wenn ich ihr mit meiner Musik etwas für ihr Leben geben kann”, sagt Schlagerstar Michelle Nr1.  Eine Laufbahn als Berufsmusiker kann sich Schmidt aber derzeit nicht vorstellen und legt gegenwärtig die Grundlagen für eine Laufbahn in einem ganz konventionellem bürgerlichem Beruf.  „Das allerdings ist eine vollständig andere Geschichte”, will Schmidt eine klare Trennung zwischen dem Leben der Bühnenfigur Schlagerstar Michelle Nr.1 und dem „Menschen wie Du und ich”.</p><p> </p><p> </p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/12/bange-machen-fehlanzeige-schlagerstar-michelle-nr-1-aus-biebertal-bei-casting-fur-my-name-is-am-15-juni-ausstrahlung-bei-rtl-ii/" rel="bookmark">Bange machen? Fehlanzeige! Schlagerstar Michelle Nr 1 aus Biebertal bei Casting für „My Name is” — Am 15. Juni Ausstrahlung bei RTL II</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 12. Februar 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4842&amp;md5=fa1865af2cd343a99606b5b3c6ca478e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/12/bange-machen-fehlanzeige-schlagerstar-michelle-nr-1-aus-biebertal-bei-casting-fur-my-name-is-am-15-juni-ausstrahlung-bei-rtl-ii/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F02%2F12%2Fbange-machen-fehlanzeige-schlagerstar-michelle-nr-1-aus-biebertal-bei-casting-fur-my-name-is-am-15-juni-ausstrahlung-bei-rtl-ii%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Bange+machen%3F+Fehlanzeige%21+Schlagerstar+Michelle+Nr+1+aus+Biebertal+bei+Casting+f%C3%BCr+%E2%80%9EMy+Name+is%E2%80%9D+%E2%80%94+Am+15.+Juni+Ausstrahlung+bei+RTL+II&amp;description=Schlagerstar+Michelle+Nr1+freut+sich+%C3%BCber+langen+handschriftlichen+Fanbrief.+Mindestens+genauso+gro%C3%9F+ist+die+Freude+%C3%BCber+die+Teilnahme+an+der+Show+%E2%80%9EMy+Name+is%E2%80%A6%E2%80%9D+Foto%3A+Mittelhessenblog+%2Fv.Gallera+Es+ist+wohl...&amp;tags=%22My+Name+is...%22%2CAktion+Mensch%2CBiebertal%2CK%C3%B6ln%2CMichel+Schmidt%2CMichelle%2CMittelhessen%2CRTL+II%2CSchlagerstar+Michelle+Nr1.%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>MINT und ein Kurzgucker aus Mittelhessen über geographische Verwechslungen: Am Ende war die Technik schuld</title><link>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/02/mint-und-ein-kurzgucker-aus-mittelhessen-uber-geographische-verwechslungen-am-ende-war-die-technik-schuld/</link> <comments>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/02/mint-und-ein-kurzgucker-aus-mittelhessen-uber-geographische-verwechslungen-am-ende-war-die-technik-schuld/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 01:06:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph von Gallera</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Bildung]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Hessen]]></category> <category><![CDATA[Internet]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen-Landkreise]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft und Landwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Agitano]]></category> <category><![CDATA[Datenbanken]]></category> <category><![CDATA[Heuchelheim]]></category> <category><![CDATA[Internationale Physik-Olympiade]]></category> <category><![CDATA[Kurzgucker]]></category> <category><![CDATA[MINT]]></category> <category><![CDATA[Mittelhessen]]></category> <category><![CDATA[Oliver Foitzik]]></category> <category><![CDATA[Technik]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.mittelhessenblog.de/?p=4821</guid> <description><![CDATA[Letztlich ist die Technik und nicht die Unwissenheit von Mitarbeitern oder Nachlässigkeit an der Verwechslung Deutschland und Österreichs in einem Nutzerprofil des Netzwerks von Agitano schuld und damit in allerletzter Konsequenz auch der ausschlaggebende Grund für den jüngsten Mittelhessenblog-Kurzgucker: Auf diesen knappen Nenner lässt sich zusammengefasst der Inhalt eines rund einstündigen Gesprächs bringen, das Oliver [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letztlich ist die Technik und nicht die Unwissenheit von Mitarbeitern oder Nachlässigkeit an der Verwechslung Deutschland und Österreichs in einem Nutzerprofil des Netzwerks von Agitano schuld und damit in allerletzter Konsequenz auch der ausschlaggebende Grund für den jüngsten <a title="MINT: Ganz ohne Sprach– und Geo­gra­phie­kennt­nisse geht es auch nicht. Oder: „Micha­el­beu­ern in Deutsch­land”.  Ein Kurz­gu­cker aus Mittelhessen" href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/01/21/mint-ganz-ohne-sprach-und-geographiekenntnisse-geht-es-auch-nicht-oder-michaelbeuern-in-deutschland-ein-kurzgucker-aus-mittelhessen/">Mittelhessenblog-Kurzgucker:</a> Auf diesen knappen Nenner lässt sich zusammengefasst der Inhalt eines rund einstündigen Gesprächs bringen, das Oliver Foitzik mit der Redaktion des Mittelhessenblogs führte.</strong></p><p>Foitzik ist geschäftsführender Gesellschafter der in Augsburg ansässigen <a href="http://www.fomaco.de">Fomaco</a> GmbH, die unter anderem im Zuge ihres Engagements für die bundesweite MINT-Initiative mit Agitano die Technik für das Botschafternetzwerk der MINT-Initiative bereitstellt. Was hat eine Verwechslung im Expertennetzwerk von Agitano nun wiederum mit der MINT-Initiative zu tun:</p><p>Im Zuge einer Mittelhessenblog-Berichterstattung über die Preisverleihung der<a title="MINT-Fächer, Mit­tel­hes­sen und die 43. Inter­na­tio­nale Physik-Olympiade" href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/01/21/mint-facher-mittelhessen-und-die-43-internationale-physik-olympiade/"> zehn besten hessischen Physikschüler</a>, die sich an der zweiten Vorrunde zur 43. Internationalen Physikolympiade beteilgt hatten, war auch davon die Rede gewesen, wie wichtig für Bewerber um Praktika, Ausbildungs– und Arbeitsplätze bei mathematisch-technisch-naturwissenschaftlichen Berufen auch die Beherrschung der deutschen Sprache, insbesondere der Rechtschreibung wichtig sei. Da in diesem Zusammenhang eben auch von den MINT-Berufen die Rede war, war dies der Anlass für das Mittelhessenblog, auf der Internetseite der <a href="http://www.mintzukunftschaffen.de/">MINT-Initiative</a> nachzusehen, was denn dort etwa zu den Themen MINT und Philosophie gesagt werde, oder eben auch zu Dingen wie Beherrschung der Landessprache, Kultur und geopgrapischen Kenntnissen. Da auf der Seite direkt das Botschafternetzwerk ins Auge fiel, wurde für die Suche direkt das Portal verwendet, dessen technischen Unterbau nun Agitano lieferte. Für die Mittelhessenblogredaktion spielte der technische Anbieter in dem Augenblick noch nicht die entscheidende Rolle. Das sollte sich in dem Augenblick ändern, als bei der Suche nach „MINT“ und dem Ausdruck „Philosophie“ über das Botschafternetzwerk der Hinweis zu einem Artikel kam, in dem es um die richtigen Anredeformen ging. Der Artikel „Das Du-Wort” war von einer Trainerin für den richtigen Auftritt verfasst worden.</p><div id="attachment_4759" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/agitano.jpg"><img class="size-medium wp-image-4759 " title="agitano" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/agitano-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Die veröffentlichte Mittelhessenblog-Repro mit dem fehlerhaften Eintrag auf dem Agitanoprofil</p></div><p>Um nun zu wissen, wer denn diese Autorin sei, die durch die Darstellung im Botschafternetzwerk auch MINT-Botschafterin zu sein schien, sah sich die Mittelhessenblog-Redaktion das Profil der Trainerin an. Dieser Profilhinweis führte auf das <a href="http://www.agitano.com">Agitano</a>portal.  Und staunte: Denn dort schien die Entscheidung zwischen Deutschland und Österreich als Herkunftsland der Trainerin nicht eindeutig gefallen zu sein. Neben der österreichischen Landesvorwahl stand als weitere geographischer Hinweis: „Deutschland“ im Profil. Diese Beobachtung lieferte dann gemeinsam mit dem Hinweis auf die richtige Rechtschreibung, den Auslöser für den Kurzgucker. Da ein Kurzgucker im Mittelhessenblog eine besondere Kommentarform darstellt, in der Regel die spontane Redaktion auf Ungereimtheiten, die im Internet zu finden sind, in diesem Fall noch die zeitliche Nähe zum eigentlichen Artikel eine Rolle spielte, wurde der Kurzgucker zeitnah ins Netz gestellt und gleichzeitig, als Grundlage für einen späteren Artikel, sowohl Oliver Foitzik wie auch die Trainerin über den Kurzgucker informiert. Beide meldeten sich kurz darauf .</p><p>Wie Foitzik erklärte, geht die Verwechslung zwischen Deutschland und Österreich nun nicht auf einen expliziten Fehler zurück, der beim Eintrag der Nutzerdaten entstanden sein könnte. Ursache sei vielmehr, das sowohl das Botschafternetzwerk wie auch Agitano auf der gleichen technischen Grundlage beruhte, mithin auch bei den Datenbanken. Der Fehler sei technischer Art gewesen und nicht durch geographisches Nichtwissen entstanden.</p><p> </p><div id="attachment_4811" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/agitano22januar2012.jpg"><img class="size-medium wp-image-4811" title="" src="http://www.mittelhessenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/agitano22januar2012-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Der korrigierte Fehler nach dem Kurzgucker im Mittelhessenblog. Bildrepro: Mittelhessenblog. Quelle. Agitano.com</p></div><p>Zur vermeintlichen Zugehörigkeit von Agitano-Mitgliedern zu den MINT-Botschaftern erklärte Foitzik, das dies ebenfalls aus der Zeit stamme, als Agitano und das Botschafternetzwerk technisch noch die gleiche Grundlage hatten. Heute habe Agitano, das ein Wirtschaftsportal sei, einen anderen Auftritt und mit dem MINT-Botschafternetzwerk technisch nichts zu tun. Die Beobachtung des Mittelhessenblogs wolle man jedenfalls zum Anlass nehmen, diese Trennung auch beim Botschafternetzwerk stärker deutlich zu machen.</p><p> </p><p> </p><p> </p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/02/mint-und-ein-kurzgucker-aus-mittelhessen-uber-geographische-verwechslungen-am-ende-war-die-technik-schuld/" rel="bookmark">MINT und ein Kurzgucker aus Mittelhessen über geographische Verwechslungen: Am Ende war die Technik schuld</a> zuerst publiziert auf <a href="http://www.mittelhessenblog.de">Mittelhessenblog</a> am 2. Februar 2012.</p><p><a href="http://www.mittelhessenblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4821&amp;md5=fb484a20905d6b32a8b101a8d4627fae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://mittelhessenblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.mittelhessenblog.de/2012/02/02/mint-und-ein-kurzgucker-aus-mittelhessen-uber-geographische-verwechslungen-am-ende-war-die-technik-schuld/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=mittelhesse&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mittelhessenblog.de%2F2012%2F02%2F02%2Fmint-und-ein-kurzgucker-aus-mittelhessen-uber-geographische-verwechslungen-am-ende-war-die-technik-schuld%2F&amp;hidden=1&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=MINT+und+ein+Kurzgucker+aus+Mittelhessen+%C3%BCber+geographische+Verwechslungen%3A+Am+Ende+war+die+Technik+schuld&amp;description=Letztlich+ist+die+Technik+und+nicht+die+Unwissenheit+von+Mitarbeitern+oder+Nachl%C3%A4ssigkeit+an+der+Verwechslung+Deutschland+und+%C3%96sterreichs+in+einem+Nutzerprofil+des+Netzwerks+von+Agitano+schuld+und+damit+in+allerletzter...&amp;tags=Agitano%2CDatenbanken%2CHeuchelheim%2CInternationale+Physik-Olympiade%2CKurzgucker%2CMINT%2CMittelhessen%2COliver+Foitzik%2CTechnik%2Cblog" type="text/html" /> </item> </channel> </rss>
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