24. April 2012

Hells Angels: Hane­buth demen­tiert Kor­rup­ti­ons­af­färe und Ver­stri­ckung Wulffs

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Liebe Mit­tel­hes­sen­blog­le­ser: „Herr Hane­buth kennt Chris­tian Wulff nicht ein­mal vom Sehen”, lau­tet der zen­trale Satz einer kur­zen und prä­gnan­ten Stel­lung­nahme der Hells Angels, die kurz nach 16.31 Uhr das Mit­tel­hes­sen­blog erreichte.

Hane­buth bestrei­tet die Kennt­nis einer Kor­rup­ti­ons­af­färe, wie sie der Weser­ku­rier am 13. Mai 2010 beschrie­ben hatte. In dem Zusam­men­hang ist in der Mail­mit­tei­lung der Hells Angel von bereits erstat­te­ten  Straf­an­zei­gen die Rede. Dem Weser­ku­rier wer­fen die Hells Angel eine Hetz­kam­pa­gne vor. Die Ver­bin­dung zwi­schen den Hells Angels und den Han­no­ver­schen Jus­tiz­be­hör­den hatte der Weser­ku­rier durch die­sen Satz her­ge­stellt: „In F.s Bor­dell war der Ankla­ge­ver­tre­ter damals häu­fig zu Gast, angeb­lich um gegen die Han­no­ve­ra­ner Kiez­größe Frank Hane­buth und des­sen Rocker­bande „Hell’s Angels” zu ermit­teln. Das schrift­li­che Fixie­ren mög­lichst jeden Details ist das A und O staats­an­walt­li­chen Arbei­tens, doch Gör­lich doku­men­tierte seine angeb­li­chen Ermitt­lun­gen kaum.” Der Weser­ku­rier sel­ber beruft sich auf Erkennt­nisse der Poli­zei. Des­glei­chen schreibt das Blatt dar­über, dass die Han­no­ve­ra­ner Hells Angels sich einer­seits mit Auf­bauen von Droh­ku­lis­sen das Rot­licht­mi­lieu erschlos­sen hät­ten, ande­rer­seits sich unter Hane­buth Ein­fluss bis in die höchs­ten wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Ränge sichern wollten.

Die Stel­lung­nahme der Hells Angels kann im Ori­gi­nal unter Zuge­sandte Pres­se­mit­tei­lun­gen gele­sen werden.

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Comments

  1. Michael Jessen says:

    Das Thema Hells Angels Deutsch­land wird sich in nächs­ter Zeit erle­digt haben. Lei­der wurde der stra­te­gi­sche Feh­ler began­gen, Necati Coskun Ara­baci, zum Prä­si­den­ten der Hells Angels Tür­kei zu machen. Auf so eine Idee kann eigent­lich nur jemand kom­men, der die deut­sche Jus­tiz für völ­lig debil hält oder selbst unter­be­lich­tet ist. Da dies wohl bei Herrn Hane­buth nicht zutrifft, kann man wohl nur von Grös­sen­wahn spre­chen. Als Köl­ner Poli­zist kann ich nur sagen, Glück­wunsch zum Eigen­tor ! Mei­nes Erach­tens und aus Kennt­nisse diver­ser der­zei­ti­ger Ermitt­lungs­vor­gän­gen ist es mei­enr Mei­nung nach nur eine Frage der Zeit bis wir ein Ver­eins­ver­bot in Deutsch­land haben. Gott sei dank !

  2. Schö­nen guten Mor­gen Herr Jessen,

    Danke für Ihren Kom­men­tar. Es ist in der Tat inter­es­sant zu beob­ach­ten, wie schil­lernd die Szene ist. Im Zuge der Recher­chen zum Thema gab es ver­schie­dene Gesprä­che mit Hells Angels-Vertretern. Es scheint ein brei­tes Spek­trum zu geben, von denen, die das klas­si­sche Betä­ti­gungs­feld haben, des­sen­we­gen die HA in Schlag­zei­len gera­ten sind bis hin zu denen, die sich genau von die­sem Feld dis­tan­zie­ren Was mit Bezug auf Han­no­ver nach­wie­vor inter­es­sant ist, sind die tat­säch­li­chen oder ver­meint­li­chen Ver­bin­dun­gen von der HA-Szene in Poli­tik. Wirt­schaft und Jus­tiz. Die Ant­wort der HA auf meine Anfrage ist Ihnen ja bekannt. Aus HA-Sicht sei ich einem Bären auf­ge­ses­sen, den der Weser­ku­rier in Umlauf gebracht habe. Eigen­ar­tig aller­dings, dass ich bei mei­nen Recher­chen zu den glei­chen Ergeb­nis­sen kam wie die Kol­le­gin des Weserkuriers.

Trackbacks

  1. […] an Frank Hane­buth als zen­trale Schlüs­sel­fi­gur kommt eine Reak­tion der Hells Angels, die dem Mit­tel­hes­sen­blog gegen­über von einer Hetz­kam­pa­gne des Weserkuriers […]

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